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Unbewilligte Kundgebung verhindert

Aarau/AG. Mit dem Zug traf gestern Abend eine grössere Gruppe Linksautonomer in Aarau ein, die offensichtlich eine unbewilligte Kundgebung durchführen wollten. Die Polizei nahm mehrere Personen vorübergehend fest.

Im Anschluss an eine Kundgebung in Bern machte sich am frühen Samstagabend, 5. Dezember 2009, eine grössere Gruppe mutmasslicher Linksautonomer mit dem Zug nach Aarau auf. Als dieser kurz nach 19 Uhr dort eintraf, war die Kantonspolizei mit Ordnungsdienstkräften vor Ort. Sie fing rund 30 junge Männer und Frauen ab und identifizierte diese. Die Mehrheit davon war tatsächlich der linksautonomen Szene zuzuordnen. Unter Polizeibegleitung wurden diese danach mit dem Zug nach Bern zurückgebracht. Im Zug kam es zu Sachbeschädigungen.
 
Kurz nach 20 Uhr tauchten an verschiedenen Orten in Aarau plötzlich kleine Gruppen junger Linksautonomer auf. Gleichzeitig wurden aus der Innenstadt Sachbeschädigungen gemeldet. Zusammen mit Patrouillen der Stadtpolizei Aarau nahm die Kantonspolizei rund 20 Personen vorübergehend fest. Die aus verschiedenen Orten in der Schweiz stammenden Personen wurden wegen Landfriedensbruchs verzeigt und mit einer formellen Wegweisung belegt. Am späten Abend traten auch sie mit dem Zug die Rückreise an.

 
Die Kantonspolizei stellte pyrotechnische Gegenstände, Vermummungsmaterial und ein Transparent sicher. Sie geht davon aus, dass die Personen in Aarau eine unbewilligte Kundgebung durchführen wollten. Die Hintergründe dazu sind jedoch unklar.

AargauAargau / 06.12.2009 - 10:34:53