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Umsetzung ist gut angelaufen

Herisau. Der Grundsatz «Eingliederung statt Rente» der jüngsten IV-Revision zeige, dass ein Bedürfnis nach den neuen Eingliederungsinstrumenten bestehe.

Die Umsetzung sei gut angelaufen, zieht die Ausserrhoder IV-Stelle eine erste Bilanz.

Mit klarem Mehr hat das Schweizer Stimmvolk am 17. Juni 2007 die 5. IV-Revision gutgeheissen. Der Zugang zur Behindertenrente wird erschwert, als Schritt zur Sanierung der hoch verschuldeten Invalidenversicherung.

Die Ausserrhoder IV-Stelle hat zur konsequenten und unbürokratischen Umsetzung der Revision bereits im Oktober 2007 mit einer breit angelegten Informationskampagne begonnen, alle Betroffenen zu informieren, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

54 Meldungen zur Früherfassung
Neu können sich auch Arbeitgeber, Ärzte und andere Versicherungsträger die IV-Stelle wenden. Insgesamt gingen 54 Meldungen zur Früherfassung ein. 13 Meldungen stammten von versicherten Personen, 20 von Arbeitgebern und 13 von Ärzten.

Bei 34 Personen waren keine Interventionen der IV-Stelle notwendig. In 12 Fällen bestand ein Invaliditätsrisiko, bei 9 Personen habe mit einfachen und kostengünstigen Frühinterventionen der bisherige Arbeitsplatz erhalten werden können, schreibt die IV-Stelle.

Das erste Halbjahr habe gezeigt, dass die Umsetzung der IV-Revision erfolgreich sei und dass die neue gesetzlichen Instrumente Wirkung zeigten.

Neurenten-Quote bleibt hoch
Der schweizerische Vergleich zeige, dass die IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden schnell, zweckmässig und mit guter Nachhaltigkeit eingliedert. Die Nachfrage nach IV-Renten habe im ersten Halbjahr 2008 nicht wesentlich nachgelassen. Die Neurenten-Quote sei zurzeit hoch, heisst es.

In 27 Fällen oder 25 Prozent wurde das Rentenbegehren abgelehnt. In 16 Fälle wurde der Entscheid ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Die Urteile stehen noch aus.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 26.08.2008 - 09:34:00