
Umfrage zeigt: Umsetzung von HarmoS bewährt sich
St.Gallen. Die Umsetzung der Schulharmonisierung HarmoS im Kanton St.Gallen bewährt sich: Das zeigt eine Umfrage des Amts für Volksschule bei den Schulgemeinden, wie die Staatskanzlei heute mitteilte.
Seit Beginn des laufenden Schuljahrs erfolgt der Unterricht in Kindergarten und Primarschule in Blockzeiten. Der Besuch des Kindergartens ist obligatorisch und die Schulen stellen einen bedarfsgerechten Mittagstisch zur Verfügung. Mit einem Nachtrag zum Volksschutzgesetz werden die HarmoS-Vorgaben damit voll umgesetzt.
Die Ergebnisse der Umfrage, an der sich 103 von 113 Schlugemeinden im Kanton St.Gallen beteiligten, zeigen dass die Umsetzung unproblematisch verlief, wie es im Communiqué heisst. 95 Prozent der Kinder besuchen nach Vollendung des vierten Lebensjahrs den Kindergarten; die Quote der Rückstellungen blieb unverändert.
Im ersten Kindergartenjahr können die Eltern ihr Kind von der ersten Morgenlektion abmelden. Diese Möglichkeit wird rege genutzt. 68 Prozent der Kinder besuchen den Unterricht während täglich drei Lektionen, knapp ein Drittel besucht zusätzlich die erste Morgenlektion.
Die Nachfrage nach einem Mittagstisch ist gering. Nur ein kleiner Teil der Schülerinnen und Schüler nutzt das Angebot; in der Stadt ist die Nutzung stärker als in ländlichen Gebieten.
Die Stimmberechtigten des Kantons St.Gallen sagten im letzten Jahr Ja zum Beitritt zum Schulkonkordat HarmoS. Eine Beschwerde der HarmoS-Gegner ist gegenwärtig beim Bundesverwaltungsgericht hängig.