Umfrage in der Kirchgemeinde

Reute/Oberegg. Die Kirchgemeinde macht zur Zeit eine Umfrage zur Kirche. Dafür stehen an verschiedenen Orten Urnen in welche man die Umfragebögen werfen kann.

Was bringen Einwohnerinnen und Einwohner der Kirchgemeinde für Bedürfnisse entgegen? Welche Elemente am kirchlichen Leben gefallen und sind zu erhalten? Was ist zu ändern? Welche Wünsche und Visionen sind bisher unerfüllt geblieben? Möglichst zahlreiche Antworten auf diese Fragen sucht derzeit die Kirchenvorsteherschaft Reute-Oberegg mit einer breit angelegten Umfrage-Aktion.

Im Denner in Reute, bei Volg-Lebensmittel in Oberegg sowie in der Bäckerei-Konditorei Bischofberger in Oberegg fallen derzeit hölzerne Urnen mit der Inschrift «Umfragebogen Kirchgemeinde Reute-Oberegg» auf. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, ihnen die breit gestreuten Umfragebogen anzuvertrauen mit ihren Antworten, Wünschen und Kritiken. Im Begleitbrief verspricht die Kirchenvorsteherschaft, im ersten Quartal 2009 die Bögen zu sichten und der Öffentlichkeit Bericht zu erstatten.

Ein Forum zu schaffen, in das jede und jeder persönliche Gedanken einbringen kann, ohne behindernde Hemmschwelle und wenn nötig auch anonym – das war das Ziel der Kirchenvorsteherschaft. Nicht jeder nimmt sich die Mühe, einen Brief zu schreiben, überwindet sich zur Wortmeldung an der Kirchgemeindeversammlung oder spricht von sich aus Repräsentanten der Kirchgemeinde an, wenn ihm etwas am Herzen liegt – vielen aber ist die Rolle der Kirchgemeinde nicht gleichgültig. Zu erfahren, was sie beschäftigt, ist die Kernidee der Umfrageaktion.

Die Kirchgemeinde Reute-Oberegg lässt sich bei dieser Aktion von Pfarrer Hans Jörg Fehle, Wattwil, begleiten. Seine Rolle ist nebst derjenigen des Ideengebers vor allem die des Beobachters mit neutraler Wahrnehmung in der Auswertungsphase. Ebenso wird er die Kirchenvorsteherschaft bei der Kommunikation der Ergebnisse unterstützen.

Bis zum 24. Dezember bleibt noch Zeit, die Antworten in die Urne zu legen. Die Kirchenvorsteherschaft Reute-Oberegg hofft auf ein vielstimmiges Echo.

Appenzell Innerrhoden / 18.12.2008 - 16:05:00
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