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UHC Weesen gegen UHC Herisau 1:4

Unihockey. Dank der Niederlage im letzten Spiel gegen Winterthur United, konnten die Verfolger des Spitzenreiters aus Herisau den Rückstand auf zwei Punkte reduzieren.

Da die Appenzeller die Tabellenführung unbedingt verteidigen wollten war das Team von Daniel «Jock» Zähner hochmotiviert.
Die Überraschung des Abends ereignete sich nicht während dem Spiel, es war der Austragungsort der sehr Speziell war. Eine Umfunktionierte Eishalle, die jetzt als Inlinehochey-Halle genutzt wird, bot besondere und sehr ungewohnte Verhältnisse.
Der UHC Herisau vermochte sich sehr schnell auf die ungewöhnliche Unterlage einzustellen und versuchte von Anfang an das Spieldiktat zu übernehmen. Dies gelang mehr oder weniger souverän, man war mehrheitlich in Ballbesitz, konnte sich aber zunächst keine nennenswerten Torchancen herausspielen. Der UHC Weesen agierte mehrheitlich ungefährlich und konnte die defensiv sehr solid stehenden Herisauer nur mit schnellen Kontern nach Ballverlusten in der Mittelzone in Verlegenheit bringen. Im Verlaufe des Drittels konnte sich der Leader ein Chancenplus erarbeiten was er zu einer Verdienten 0:1 Führung nutzte.
Nach der ersten Pause startete das Gästeteam noch konzentrierter. Man gestand dem UHC Weesen praktisch keine gefährlichen Chancen mehr ein und wenn, scheiterten sie am herausragenden Herisauer Torhüter. Da die St.Galler aber in der Verteidigung ebenfalls sehr gut standen wurde schnell klar, das sich kein Torreiches mehr entwickeln würde. Der UHC Herisau fand schlussendlich doch noch drei Lücken in Weesens defensive und konnte die Führung, nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2, mit einem Powerplay-, und mit einem exzellent heraus kombinierten Tor, auf 1:4 ausbauen.
Über den Sieger des Matches gab es zu beginn des letzten Drittels praktisch keine Bedenken mehr. Zu konzentriert und konsequent agierten die Herisauer in der eigenen Platzhälfte. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, doch scheiterte man trotz sehr guten Abschlusspositionen meist am eigenen Unvermögen und so blieb der Spielstand bis zum Schluss bestehen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 26.01.2010 - 07:55:04