
UHC Herisau gewinnt gegen Weesen
Herisau/AR. Mit einem 5:3-Sieg gegen UHC Weesen konnte der UHC Herisau die Tabellenführung verteidigen.
Nach dem überzeugenden Sieg gegen Winterthur galt es für den UHC Herisau gegen den UHC Weesen diese Leistung zu bestätigen und die Tabellenführung zu verteidigen.
Im ersten Drittel startete man dementsprechend konzentriert und kontrolliert. Man hatte den Gegner im Griff, musste kaum gefährliche Torchancen zulassen und konnte mit zwei Toren in Führung gehen. Trotz der klaren Überlegenheit und zahlreichen vielversprechenden Torchancen blieb es bei der 2:0-Führung nach einem Drittel. Im Abschluss fehlten zu oft die Präzision oder das nötige Glück, um die Gäste aus Weesen entscheidend zu distanzieren.
Die gute und überlegene Spielweise konnte der UHC Herisau nicht wunschgemäss in das Mitteldrittel mitnehmen. Das Heimteam war vermehrt unkonzentriert und liess sich von der aggressiven Spielweise des Gegners nervös machen. Nach zwei Freistosstoren durch die Gäste aus Weesen, die in dieser Phase des Spiels wacher wirkten, war das Spiel überraschend schnell ausgeglichen. Die Herisauer konnten dennoch mit einer Gesamt-Führung in die Pause gehen, da ihnen kurz vor Ende des zweiten Drittels doch noch ein Tor zum 1:2-Drittelsresultat gelang.
Nach dem Leistungsabfall des Tabellenführers im zweiten Abschnitt konnte man das Spielgeschehen wieder besser kontrollieren im letzten Drittel. Dank eines Doppelschlages innerhalb von einer Minute konnte man die Führung auf gesamthaft 5:2 ausbauen. Der UHC Weesen konterte aber postwendend und verkürzte auf 5:3. Bei diesem Resultat blieb es, auch weil die Herisauer bei mehreren Überzahlsituationen viel zu harmlos agierten und ihnen ein reguläres Tor von dem sehr unsicher wirkenden Schiedsrichterduo zu Unrecht aberkannt wurde. Dieses Drittel endete 2:1.
UHC Herisau – UHC Weesen (2:0/1:2/2:1). Der UHC Herisau hat mit folgender Aufstellung gespielt:
Christian Schoch, Miachel Hess, Christian Huber, Silvan Stern, Peter Lieberherr, Michel Schöb, Severin Früh, Steven Furrer, Bruno Kläger, Tobias Hess, Nico Tizzoni, Roger Holenstein, Adrian Lanfranchi, Raphael Nüesch, Florian Graf