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Überparteiliches Komitee Pro Kappeli ist gegründet

Arbon/TG. Damit die Chance Kappeli genutzt wird, haben sich Vertreter aus Kirche, Politik, Sport, Tourismus und Kultur gestern Dienstag zusammengeschlossen und das überparteiliche Komitee Pro Kappeli gegründet.

Die Kapelle St. Johannes, am Eingang zur Arboner Altstadt, ist nicht nur ein historischer Bauzeitzeuge, das Kappeli ist zugleich eine Chance für die Altstadt. Was aber nur wenigen bekannt ist, im einstigen Brockenhaus und heute leer stehende Gebäude verbergen sich wertvolle, mittelalterliche Wandmalereien. Sie sollen nun restauriert und konserviert werden. Dies soll nicht nur denkmalpflegerischer Selbstzweck sein, sondern in die Kapelle soll viel-mehr neues Leben einziehen und für die Bevölkerung wieder zugänglich werden.

Damit dies möglich wird, braucht es am 29. November 2009 ein kräftiges JA der Arboner Bevölkerung. Wird die Gelegenheit zur Aufwertung verpasst, so bleibt das Kappeli wie es heute ist: unscheinbar, leer und ungenutzt.
Um ein solches Szenario und damit langfristig den Verlust der Wandmalereien zu verhin-dern, haben sich Vertreter aus allen politischen Parteien, der katholischen und evangeli-schen Kirche sowie Vertreter aus Sport, Kultur und Tourismus zum Komitee Pro Kappeli zusammengeschlossen. Das Co-Präsidium teilen sich Inge Abegglen und Werner Keller.

Die weiteren Mitglieder sind: Andreas Brüschweiler, Roman Buff, Ursula Gentsch, Beat Gschwend, Peter Hofmann, Alexandra Keel, Kurt Sonderegger, Hansjörg Willi und Verena Gradenecker. Die Gründungsversammlung fand am 29. September 2009 statt.

ThurgauThurgau / 30.09.2009 - 08:49:27