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Über 300 Kilogramm Fleisch geschmuggelt

Riehen/BS. Zwei Somalier mit Wohnsitz in der Schweiz versuchten, in ihrem Kleintransporter über 300 Kilogramm Fleisch von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln. Aufgrund der grossen Menge wurde die Zollfahndung der Zollkreisdirektion Basel eingeschaltet. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Schmuggler müssen mit Abgaben und Bussen von mehreren tausend Franken rechnen.

Am Freitag (7.12.2012) ist einer Grenzwachtpatrouille in der Nähe des Grenzüberganges an der Weilstrasse ein Kleintransporter aufgefallen. Kurz nach der Grenzstation gelang es den Grenzwächtern, das Fahrzeug anzuhalten und eine Zollkontrolle durchzuführen.

Mehrere Hundert Kilogramm Fleisch

Als die Grenzwächter den Kleintransporter, der mit zwei Männern besetzt war, kontrollierten, stiessen sie im Laderaum auf eine grössere Menge Fleisch. Insgesamt 57 Kilogramm Lammfleisch, 110 Kilogramm Pouletschenkel und 151 Kilogramm Bratrollen und Hamburger aus Geflügelfleisch wurden sichergestellt. Aufgrund der grossen Menge wurde die Zollfahndung Basel der Zollkreisdirektion beigezogen.

Kühlkette unterbrochen – Fleisch musste vernichtet werden

Das von der Zollfahndung Basel eingeleitete Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass die Schmuggelware für die Schweiz bestimmt war. Weiter konnte die Zollfahndung ermitteln, dass bereits zuvor Waren in die Schweiz geschmuggelt worden waren. Es handelte sich dabei um Speiseöl und Weizenmehl, das im Geschäft des einen Somaliers in der Schweiz verkauft worden war.

Das bei der Kontrolle sichergestellte Frischfleisch befand sich zum Teil in Plastiksäcken und Kartonschachteln, die auf dem Boden des Laderaums deponiert waren. Da das Fleisch ungekühlt transportiert wurde, war die Kühlkette unterbrochen. Der ungekühlte Transport von Fleisch verstösst gegen das Lebensmittelgesetz – für Konsumentinnen und Konsumenten könnte solches Fleisch gesundheitsgefährdend sein. Aus diesem Grund musste das illegal eingeführte Fleisch vernichtet werden. Die Täterschaft muss mit einer empfindlichen Busse rechnen.

Basel-StadtBasel-Stadt / 18.12.2012 - 10:02:39