Über 100 Einsätze
SG/AR. Die heftigen Niederschläge hielten auch in der Ostschweiz die Feuerwehren zahlreicher Gemeinden während der Nacht auf Donnerstag auf Trab.
Die Kantonale Notrufzentrale musste laut einer Mitteilung der St. Galler Kantonspolizei am Mittwochabend rund 40 Feuerwehren aufbieten. Bis in die späten Abendstunden zählte sie insgesamt 150 Einsätze. Die meisten Meldungen betrafen kleinere Erdrutsche, Wasser im Keller und auf Fahrbahnen, kleinere Bäche, die über die Ufer traten.
Betroffen sind vor allem die Regionen Toggenburg und Fürstenland sowie das Bodenseegebiet. Das Werdenberg und Sarganserland ist bisher am glimpflichsten davongekommen.
Über 160 Notrufe gingen bei der Thurgauer Polizei wegen der starken Regenfälle zwischen Mittwochabend, 20.30 Uhr und Donnerstagmorgen 3 Uhr, ein. Sie betrafen das ganze Kantonsgebiet, wie die Kantonspolizei mitteilte.
In vielen Orten standen Keller, Tiefgaragen und Strassenunterführungen unter Wasser. Bäche traten über die Ufer. Die Behörden mussten mehrere Strassen sperren. Die Feuerwehren stehen im Dauereinsatz.
Auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden mussten die Feuerwehren in mehreren Kantonen wegen der Unwetter ausrücken. In Herisau, Speicher und Heiden waren sie damit beschäftigt, überflutete Keller auszupumpen; in Teufen drohte der Goldibach über die Ufer zu treten. Die Wolfhaldener Feuerwehr wurde vorsorglich ins Depot aufgeboten.
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