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TVA sieglos in Weissrussland

Volleyball. Der TVA Volley musste sich gegen die Weissrussen Metallurg Zhlobin mit 1:3 geschlagen geben. Das Rückspiel findet in Amriswil statt.

Im Hinspiel des Challenge Cup 1/8 Finals muss sich der TVA Volley gegen die Weissrussen Metallurg Zhlobin mit 1:3 geschlagen geben. Nach dem Gewinn des wichtigen Auswärtssatzes ist im Rückspiel in Amriswil am 21. Januar aber noch alles möglich.

Gleich den ersten Satz schnappten sich die Amriswiler nach 23 Minuten mit 25:23. Mit viel Druck am Service, mit guten und schnellen Angriffen über die Mitte und einer stabilen Annahme machten die Thurgauer in ihrer Stammformation Bär, Rutishauser, Sinotti, Faure, Dailey, Willi und Soares eine gute Falle in Gomel in der Nähe von Tschernobyl. Und dann wollten es die Thurgauer gleich weiter wissen. Haarscharf gelang es Amriswil nicht, den zweiten Satzgewinn zu realisieren. Nach 27 Minuten hiess es 26:24 für den Gastgeber vor vollem Haus mit 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Im dritten Satz hatten die Thurgauer einen Durchhänger und der weissrussische Cupsieger nutzte die Eigenfehler und jede verpasste Chance der Amriswiler gnadenlos aus: 25:19 hiess es am Ende des dritten Durchganges. Im vierten Satz gaben Schläpfer und Perler neue Impulse. Amriswil konnte einen Siebenpunkterückstand zum 21:22 wettmachen. Mit eiskalter Abgeklärtheit vereitelten die Gastgeber eine bessere Ausgangslage der Schweizer für das Rückspiel: nach 26 Minuten stand es 25:23 und 3:1.

Da lag mehr drin – die Amriswiler machten zwischendurch unnötige Fehler – das liegt dann aber gegen eine solche Mannschaft nicht drin. «Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir standen sehr nahe an einem noch besseren Resultat. So oder so: wir wollen am 21. Januar zu Hause voll überzeugen. Die Rechnung ist noch nicht gemacht», meinte Trainer Verstappen kurz nach dem Spiel.

Damit kommt Amriswil mit einem wichtigen Auswärtssatz im Koffer nach Hause. «Wir wollten unbedingt einen Satz hier gewinnen, was bis jetzt vielen Teams nicht gelungen war», erklärt Teammanager Christos Kiossis. «Unsere Leistung lag weit über der jüngsten Vorstellung im Cup-Halbfinal, der Gegner wurde von uns überrascht, danach spielte das Team der Weissrussen seine Topklasse aus. Trotz unnötigen Eigenfehlern – ich kann die Leistung unseres Teams nicht genügend loben», unterstreicht Kiossis.

Vor dem Rückspiel am 21. Januar spielt Amriswil in der Meisterschaft den Playoff-Viertelfinal – die erste Partie gegen Andwil-Arnegg beginnt am Samstag, 17. Januar, um 17 Uhr im Tellenfeld. Die zweite Partie ist auf 17.30 Uhr am Sonntag, 18. Januar, angesetzt (in Andwil).

ThurgauThurgau / 15.01.2009 - 08:40:00