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Trotz Highsider auf den zweiten Rang

Weissbad. Vergangenes Wochenende konnte sich Daniel Sutter den zweiten Rang auf dem Eurospeedway in der Lausitz sichern.

Widrige Wetterverhältnisse auf dem Eurospeedway vom vergangenen Wochenende.

Das Wetter zeigte sich in der Lausitz wieder einmal sehr launisch. Mal trocken, dann regnete es wieder. Man konnte sich auf nichts einstellen. Das erste Zeittraining konnte wenigstens im Trockenen gefahren werden. Dann freies Training und schon fing es wieder an zu regnen.

Hat Daniel Sutter das Regentraining absichtlich versäumt? Der Belag auf dem Eurospeedway ist im Nassen extrem rutschig, das weiss er. Stürze sind kaum zu vermeiden; wenn man gewinnen will. So hoffte Sutter auf trockenes Wetter, stand er doch nach dem ersten Zeittraining im Trockenen auf dem zweiten Startplatz. Am Samstagnachmittag die Startaufstellung; die Superstock 1000 fuhren auf die Aufwärmrunde. Es tröpfelte fast überall rund um die Strecke und zurück auf Startziel fing es leicht an zu regnen. Der Start wurde verschoben und neu als wet race deklariert. Es regnete ganz heftig. Schnell wurden die Regenreifen montiert; jetzt gab es kein zurück mehr.

Schon in der Besichtigungsrunde konnte Sutter mit viel Glück einen Sturz vermeiden. Er startete sehr gut, vor ihm stürzte Sennhauser schon in der zweiten Kurve. Sutter war auf Platz zwei, wurde von Widisen und Gantner überholt. Die Stürze häuften sich und in der vierten Runde war leider auch Sutter mit dabei. Mit einem «tollen» Highsider flog er von der Piste; aus vorbei, keine Punkte.

Am Sonntag sollte es besser werden. Die Piste trocknete zusehends ab und der Start zum Rennen am Nachmittag wurde vorbereitet. Obwohl Sutter, «bekannt für schnelles starten», nicht perfekt losfuhr, bog er vorne in die erste Kurve ein. Muff zog dann aber gleich an ihm vorbei und fuhr, wie Sutter, ein einsames Rennen. Gewonnen wurde das Rennen von Muff mit 15 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten Sutter; mit 11 Sekunden Vorsprung auf den Dritten Wildisen und Vierten Gantner. Muff konnte somit schon vorzeitig den Meistertitel gewinnen.

Ende September hat Sutter in Brünn (Tschechien) die letzte Chance, den zweiten Platz zurückzuholen. Er wird Alles daran setzen, den Vizetitel für Honda und sein Team einzufahren.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 08.08.2008 - 13:29:00