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Trogen will neue Stelle um Abwasserbereich schaffen

Trogen/AR. Der Gemeinderat beantragt die definitive Schaffung einer Teilzeitstelle von 80 Prozent im Wasser- und Abwasserbereich.

Weil der Klär- und Wasserwart, Fredy Knöfler, infolge permanenter zeitlicher Überbelastung seine wesentlichen Aufgaben nicht mehr in vollem Umfang erfüllen und vom Kanton verlangte zusätzliche Arbeiten nicht zeitgerecht erledigen kann, hatte der Gemeinderat per 1. Mai 2007 eine befristete Stelle von 50 Prozent bewilligt.

Diese zweijährige Phase hat gezeigt, dass ein definitiver Stellenausbau eindeutig notwendig ist. Eine Auswertung der Arbeitsrapporte hat gezeigt, dass F. Knöfler durch die Anstellung von Urs Rüegg wirkungsvoll entlastet werden kann. Trotzdem gibt es im Bereich Wasser noch immer einen Nachholbedarf und auch bei der Kläranlage muss über die ordentlichen Stellvertretungen hinaus immer wieder Personal von anderen Kläranlagen beigezogen werden. Zudem können nach wie vor nicht alle Aufgaben gemäss den Anforderungen der Qualitätssicherung im Wasser erfüllt werden. Mit der Schaffung einer 80 Prozent-Stelle kann sich F. Knöfler als ausgebildeter Klärwart noch mehr auf diese Aufgabe konzentrieren, während der Mitarbeiter vor allem im Wasserbereich zum Einsatz kommt.

Es soll eine definitive Stelle für die Bereiche Wasser und Abwasser mit einem Pensum von 80 Prozent geschaffen werden. Die Bereiche Wasser und Abwasser waren bereits bis 1999 einmal mit 200 Stellen-Prozent abgedeckt. Nach der Pensionierung von zwei Mitarbeitern wurde F. Knöfler zusätzlich zur Abwasserentsorgung/Kläranlage auch die Verantwortung für Bereich Wasser übertragen, ohne die ausgeschiedenen Mitarbeiter zu ersetzen. Dies hat zu dieser permanenten Überbelastung von F. Knöfler und dem regelmässigen Beizug von Dritten für die Kläranlage geführt. Zusätzlich wurde seither die Qualitätssicherung für das Wasser eingeführt.

Gemäss Art. 16 lit. e) der Gemeindeordnung ist die Schaffung von Gemeindestellen dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Das Referendumsverfahren wird noch vor den Sommerferien eingeleitet.

Projekt «Bauen und Wohnen» wird unterstützt
Der Kanton will bis Mitte 2011 (Ende Regierungsprogramm) in allen Ausserrhoder Gemeinden Haus-Analysen anbieten. Sie sollen Grundeigentümer dazu motivieren, ihre Gebäude einer Sanierung zu unterziehen und damit alte Bausubstanz zu erhalten und wiederzubeleben. Der Gemeinderat unterstützt des Vorhaben mit Gemeindebeiträgen.

Die Gemeinde Trogen hat sich bereits 2007 als Pilotgemeinde für die Durchführung von sogenannten «Haus-Analysen». Das Angebot wurde erfreulicherweise auch von einigen Grundeigentümern in Anspruch genommen.

In jeder Gemeinde sollen in den Jahren 2010 und 2011 zwei Haus-Analysen unterstützt werden. Dabei ist mit Kosten von 4’500 bis 6’500 Franken pro Analyse zu rechnen, wobei je ein Drittel zulasten von Kanton, Gemeinde und Grundeigentümer gehen. Der Gemeinderat hat beschlossen, nach den positiven Erfahrungen in der Versuchsphase das Projekt weiterhin zu unterstützen.


Nachtragskredit für die Tierkörpersammelstelle Bühler

Für den Einbau einer Einwurfklappe bei der Tierkörpersammelstelle hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 1’700 Franken bewilligt.

Die Gemeinde Trogen ist zusammen mit weiteren sieben Gemeinden dem Notschlachtverband Appenzell-Mittelland angeschlossen. Die Delegierten haben im Frühjahr 2009 dem Einbau eines Ausseneinwurfs bei der Tierkörpersammelstelle zugestimmt. Gemäss Schlussabrechnung hat dies 20’000 Franken gekostet. Der Kostenverteiler richtet sich einerseits nach der Einwohnerzahl und andererseits nach der Anzahl Grossvieheinheiten in den Gemeinden.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 20.05.2009 - 11:47:39