Trickdiebe treten vermehrt auf

Bern. Die Kantonspolizei Bern hat im September 2009 von Trickdiebstählen und Diebstahlsversuchen Kenntnis erhalten. Sie erteilt Tipps zur Verhütung derartiger Straftaten.

Im September 2009 wurden der Kantonspolizei Bern rund 60 Trickdiebstähle oder Versuche gemeldet. So treten beispielsweise Unbekannte mit dem Anliegen an Personen heran, Kleingeld zu wechseln und lenken sie ab. Dabei wird den angesprochenen Personen Notengeld aus dem Portemonnaie gestohlen oder dieses gar entrissen. Auch mit Bitten um eine Gefälligkeit wurden Angesprochene geschädigt. Dabei beliefen sich die Deliktsbeträge in einzelnen Fällen auf mehrere Hundert Franken.

Als Tatorte werden die Stadt und Region Bern sowie das Berner Oberland mit Schwerpunkt Interlaken, Spiez, Thun und Meiringen genannt. Weitere Delikte wurden in Biel und der Region Oberaargau verübt.

Die Kantonspolizei Bern wird vermehrt Personenkontrollen durchführen und rät:

• Gesundes Misstrauen kann vor unliebsamen Überraschungen schützen
• Bei Anfragen um Wechselgeld nicht zu reagieren (auf Geldinstitute hinweisen)
• Unverzüglich die Polizei zu alarmieren (Tel. 117/112)

Bern / 30.09.2009 - 13:49:04
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