«Touristinnen» aus Nigeria im Rotlichtmilieu
Basel. Die Polizei hat bei einer Kontrolle im Rotlichtmilieu eine Frau festgestellt, die sich illegal in der Schweiz aufhielt.
Die Polizei hat ihre Kontrollen im Rotlichtmilieu intensiviert, nachdem es in den letzten Wochen im Bereich Webergasse mehrmals zu zwischenmenschlichen Problemen – verbunden mit Handgreiflichkeiten und lauthalsem Disput – unter den Prostituierten gekommen war. Ursache waren hauptsächlich Frauen aus Nigeria, die im Besitze europäischer Aufenthaltsregelungen in Italien und Spanien sind und sich nicht an die gängigen Absprachen im Milieu halten.
So kam es heute Morgen um 8 Uhr zu einer Kontrolle der Liegenschaft Webergasse 31. Dabei wurden nebst einem Freier sieben Personen angetroffen, alles Frauen aus Nigeria. Vier Frauen wurden zur näheren Überprüfung ihrer Aufenthaltstitel auf die Bezirkswache Clara gebeten. Bei einer der Kontrollierten war die italienische Aufenthaltsbewilligung seit rund einem Jahr abgelaufen, weshalb eine Ausweisung verfügt wurde.
Bei einer zweiten Kontrollierten war der nach Schengen mögliche Aufenthalt von 90 Tagen mit dem heutigen Tage aufgebraucht. Sie wurde aufgefordert, die Schweiz umgehend zu verlassen.