Tourengänger bei Lawinenunglück verstorben
Aeschiried/BE. Montag, 25. Januar 2016. Am frühen Sonntagnachmittag, 24. Januar 2016, wurden drei Tourengänger in Aeschiried (Gemeinde Aeschi bei Spiez), in der Nähe des Latrejespitz, von einer grossen Lawine verschüttet. Bei der aufwändigen Rettungsaktion waren drei Helikopter sowie Retter des Schweizer Alpen-Club SAC mit einem Lawinenhund beteiligt.
Die Lawine löste sich unterhalb des Latrejespitz und erfasste die Dreiergruppe. Eine Person wurde nicht vollständig verschüttet und konnte sich selber aus den Schneemassen befreien. Es gelang ihr, mit dem Mobiltelefon Alarm auszulösen.
Bei einem Lawineneinsatz zählt jede Minute. Deshalb löste die Rega-Einsatzzentrale in Zürich ein Grossaufgebot aus: Es standen die zwei Rega-Rettungshelikopter aus Wilderswil und Zweisimmen im Einsatz sowie ein Helikopter der Swiss Helicopter AG. Dieser flog zusätzlich Retter des Schweizer Alpen-Club SAC und einen Lawinenhund an den Einsatzort. Weiter waren Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern vor Ort.
Zwei Personen wurden mit den Rega-Helikoptern in die nächstgelegenen, geeigneten Spitäler geflogen. Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden.
Neben dem tragischen Lawinenunglück beim Latrejespitz waren die Rega-Crews auch bei anderen Einsätzen stark gefordert: In der gesamten Schweiz flogen die Rettungshelikopter über das Wochenende von 23./24. Januar über 100 Einsätze, die meisten davon zu Gunsten von verunfallten Wintersportlern.



























