Tötungsdelikt in der psychiatrischen Klinik
Embrach/ZH. In der Nacht vom Samstag, 13., auf Sonntag, 14. September erdrosselte ein 36-jähriger Klinikinsasse in der psychiatrischen Klinik Hard seinen 74-jährigen Zimmergenossen.
Der sich in Untersuchungshaft befindende, mutmassliche Täter, welcher an einer katatone Schizophrenie leidet, gestand sowohl gegenüber der Polizei als auch in der nachfolgenden Hafteinvernahme am 6. Oktober, seinen ihm nicht näher bekannten Bettnachbarn ohne jegliche Motive mit den Händen solange gewürgt zu haben, bis dieser zu keiner Reaktion mehr fähig war.
Ein hinreichender Verdacht, dass der Verstorbene Opfer einer kriminellen Tat sein könnte, ergab sich erst im Verlaufe der Untersuchung, welche unmittelbar nach Ableben des Opfers eingeleitet wurde, insbesondere jedoch aufgrund gesicherter, rechtsmedizinischer Erkenntnisse, wonach das Opfer möglicherweise durch Ersticken, evtl. durch gewaltsames Verschliessen der Atemöffnungen, verstorben sein könnte.
Der nach bisherigen Erkenntnissen nie gewalttätig in Erscheinung getretene Angeschuldigte leidet seit mehreren Jahren an einer bekannten und schubweise eintretenden Schizophrenieerkrankung, welche anlässlich seiner diversen Klinikaufenthalte medikamentös behandelt wurde. Die näheren Umstände dieser Gewalttat bilden gegenwärtig Gegenstand weiterer Ermittlungen.



























