Tote nach Beziehungsdelikt identifiziert

Wilderswil/BE. Donnerstag, 6. November 2014. Zwei der drei Personen, welche am Montag in Wilderswil bei einem Beziehungsdelikt ums Leben kamen, konnten identifiziert werden. Demnach handelt es sich um eine 37-jährige Frau sowie den 50-jährigen mutmasslichen Täter. Beide Personen waren portugiesische Staatsbürger. Beim dritten Todesopfer ist die formelle Identifikation noch nicht abgeschlossen.

Nach dem Beziehungsdelikt vom Montag, 3. November 2014, in Wilderswil hatte die Kantonspolizei Bern unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft sowie unter Beizug verschiedener Spezialdienste umgehend umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Rahmen erfolgte auch die Identifikation von zwei der tödlich verletzten Personen. Wie die Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern nun bestätigen, handelt es sich um eine 37-jährige Frau sowie den mutmasslichen Täter, einen 50-jährigen Mann. Beide Personen waren portugiesische Staatsbürger. Beim dritten Todesopfer ist die formelle Identifikation noch nicht abgeschlossen.

Die Frau war zusammen mit ihrem Ehemann sowie Kindern in Wilderswil wohnhaft. Der mutmassliche Täter, der Expartner der Frau, lebte zuletzt in Portugal.

Den Ermittlungen zufolge hatte der mutmassliche Täter am Montagmorgen auf dem Vorplatz vor dem Domizil des Ehepaars zunächst die Frau, danach den Mann und schliesslich sich selbst mit einer Faustfeuerwaffe tödlich verletzt. Andere Personen wurden nicht angegriffen.

Weiter konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei der sichergestellten Waffe um die Tatwaffe handelt. Der mutmassliche Täter hatte diese mehrere Jahre zuvor legal in der Schweiz erworben.

Die durch das Beziehungsdelikt betroffenen Kinder wurden durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wilderswil bei Angehörigen untergebracht. Weitere Angaben werden seitens der Behörden zum Schutz der betroffenen Personen nicht gemacht.

Bern / 07.11.2014 - 06:29:59
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