Top Business Trends für 2023
Ein neues Jahr hat begonnen und aktuelle Prognosen malen kein allzu florierendes Bild der Wirtschaft. Im Gegenteil. Die Nachwehen der Pandemie, der Krieg in der Ukraine und anhaltende Inflation werden sich in diesem Jahr als ziemliche Herausforderungen gestalten.
Es haben bereits einige Unternehmen das Handtuch werfen müssen, doch kann man es mithilfe der richtigen Trends eventuell noch abwenden. Ausserdem besteht natürlich ein viel grösseres Kundenpotenzial in der Branche, wenn die Konkurrenz sein Aus bekannt gibt. Entsprechend ist keinesfalls sämtliche Hoffnung verloren.
Mehr Automatisierung
In den vergangenen Jahren haben wir bereits einen förmlichen Boom der Automatisierung erlebt. Sie kann mithilfe von KI-Technologien durchaus einen sehr sinnvollen Platz in der Businesswelt einnehmen. Als Beispiel könnte man hierfür Tools für die folgenden Bereiche erwähnen:
- Chatbots für den Kundenservice
- Ermöglichung für Homeoffice- und Hybridarbeit
- Erreichen neuer Kundschaft
- Erhöhung der Produktivitätseffizienz
- E-Commerce
- und viele mehr
Entsprechend wird KI im Jahr 2023 für Unternehmen zur absoluten Jokerkarte. Mit der Ausweitung des 5G-Netzes ist sicher davon auszugehen, dass KI eine immer wichtigere Rolle spielen wird.
Fortbildung von Mitarbeitern
Wissen ist Macht und es kann sich für Unternehmen als wesentlich kosteneffektiver gestalten, die eigenen Mitarbeiter weiter auszubilden. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit engagiert keiner möglichst viele neue Mitarbeiter, die mit neuem Wissen aufwarten können. Zu gross ist die Gefahr, dass man sie nach kurzer Zeit wieder entlassen muss.
Stattdessen ist es sinnvoller, auf die Fähigkeiten und das Wissen der eigenen Mitarbeiter zu bauen. Je mehr sie in ihrem Fachgebiet wissen, desto wettbewerbsfähiger bleibt man gegenüber der Konkurrenz mit seinem höheren Wissenswert. Mehrere Jahre Erfahrung in der eigenen Branche sind ebenfalls hinzuzuzählen, um das Wissen von Fortbildungen sinnvoll in den eigenen Betrieb zu integrieren. Das ist deutlich mehr wert als Berufsanfänger mit nur wenigen Jahren praktischer Erfahrungen.
Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
Sich gegenseitig die Hand zu reichen und zusammen mit anderen Unternehmen an neuen Projekten zu arbeiten, sichert Arbeitsstellen auf beiden Seiten. Ausserdem profitieren beide Seiten sowohl von ihrem gegenseitigen Wissens- und Erfahrungsschatz. Kollaborationen können Hürden überwinden, um einen erfolgreichen Markteintritt zu gestalten.
Am idealsten bietet sich die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen für kleine und mittelständische Unternehmen an. Sie verfügen oftmals nicht über die Mittel, um sich allein auf einem Markt zu behaupten oder neue Gebiete für sich zu erschliessen.
Diversifizierung für ein breiteres Angebot
Diversifizierung ist ein klassisches Marketingmittel, um sich sein Standbein auf dem Markt zu sichern, wenn auch in unterschiedlichen Bereichen. Es geht hierbei um die Ausweitung des eigenen Angebots, um sich neue Kunden in weiteren Segmenten zu sichern, zu denen sie mit der bisherigen Produkt- und Serviceauswahl keinen Zugang haben. Darüber hinaus fördert Diversifizierung einen konstanten Umsatzfluss und kann einen Puffer bilden, wenn es auf der einen oder anderen Linie zwischenzeitlich nicht sonderlich gut läuft.
Als bestes Beispiel dienen Google und Amazon. Amazon begann als einfacher Online-Buchhändler. Heute kann man bei Amazon jedes erdenkliche Produkt kaufen oder gar seinen Streaming-Service nutzen.
Agil bleiben
Die wirtschaftliche Lage erfordert ein hohes Mass an Agilität, um sich den Gegebenheiten eines fluktuierenden Marktes anzupassen. Dazu kann gehören, dass man bestehende Produkte anpassen oder sogar das Hauptaugenmerk auf ein ganz anderes Produkt wenden muss. Beispielsweise könnte man eine Funktion integrieren, durch die Kunden ihr eigenes Produkt erstellen oder zumindest individualisieren können. Dieses Beispiel sieht man bereits häufig im IT-Bereich, wo man sich den Laptop oder PC nach eigenen Bedürfnissen konzipiert und er entsprechend gebaut wird.
Kundenservice aufwerten
Chatbots sind bei Kunden zwar noch nicht sonderlich beliebt, bieten allerdings eine Möglichkeit, direkt mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten. Auch die Chatbots werden immer pfiffiger, sodass Kunden kaum mehr realisieren, dass sie eigentlich mit einer KI kommunizieren. Daraus ergibt sich bereits, den Kundenservice so individuell wie möglich dem Kunden anzupassen. Es braucht als zweite Kontakteinheit über den Chatbot als erste Anlaufstelle hinaus professionelle Mitarbeiter, die wissen, wovon sie reden. Kunden möchten nicht mit einem Mitarbeiter sprechen, der von einem schlecht geschriebenen Skript abliest. Besser ist jedoch die Möglichkeit für einen direkten Kontakt zu einem fähigen Mitarbeiter und der sollte so unkompliziert wie möglich gestaltet sein.
Von kostengünstigen Marketingmethoden profitieren
Marketing ist und bleibt das A und O, wenn es darum geht, sein Unternehmen hervorzuheben. Traditionelle Werbung mag es zwar noch geben, doch wird auch im Jahr 2023 weiter der Trend zum digitalen Marketing steigen. Bleiben Sie durch soziale Netzwerke sichtbar und nutzen Sie neuestes Content Marketing zur Sicherung neuer Kundschaft. Online Marketing ist im Endeffekt wesentlich kosteneffektiver und kann von jedem selbst übernommen werden — sofern man die Zeit dafür aufbringen kann.
Titelbild: atk work – shutterstock.com



























