• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Tipps gegen den Weihnachtsstress

Adventskalender. Stressfreie Weihnachten. Das ist für viele der grösste Wunsch. Häufig geht er aber nicht in Erfüllung.

Familie, Freunde, Verpflichtungen, Beruf und Feststimmung unter einen Hut zu bringen, ist oftmals ein aussichtsloses Unternehmen. Gerade der in dieser Zeit aufkommende besondere Harmoniestress und die übermächtige Erwartungshaltung an eine gemeinsame Zeit in der Familie ist Auslöser für Unstimmigkeiten.

Tipps für alle Familien:

Vor Weihnachten Erwartungen formulieren
Nehmen Sie sich Zeit, sich über die Erwartungen jedes Einzelnen auszutauschen. Setzen Sie sich an einen Tisch und sprechen Sie offen, wie Sie Heilig Abend verbringen wollen und finden Sie einen Kompromiss.

Keinen Großputz veranstalten
Auch wenn das natürliche Bedürfnis nach einer perfekt sauberen Wohnung Sie antreibt, noch kurz vor den Feiertagen «richtig sauber machen» zu wollen: Verschieben Sie den Großputz einfach auf den Anfang des nächsten Jahres. Belasten Sie sich nicht auch noch mit dem zeitaufwändigen Großreinemachen.

Leistungsdenken abstellen
Versuchen Sie das ausgeprägte Leistungsdenken im Alltag nicht auf die Weihnachtstage zu übernehmen. Ein Fest muss nicht perfekt sein. Wichtig ist doch, Zeit mit der Familie, mit Freunden zu verbringen.

Zusammen vorbereiten
Die Vorbereitung des Festes sollte nicht nur bei einer Person liegen. Wenn alle Familienangehörigen mitorganisieren, gelingt Weihnachten eher. Und jeder hat das Gefühl, ein wenig am Erfolg partizipiert zu haben. Eine richtige Gemeinschaftsleistung eben.

Rückzugsmöglichkeiten einplanen
Ja, es ist möglich während der Feiertage Konflikten aus dem Weg zu gehen. Die Familie muss nicht alles zusammen machen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich eine Auszeit zu nehmen, sei es zum Lesen, zum Fernsehen, zum Musikhören, zum Spazierengehen oder einfach zum Ausruhen.

Kindern Verständnis entgegenbringen
Gerade Kinder sind zu Weihnachten sehr aufgeregt. Erwarten Sie nicht besonderes Benehmen, sondern seien Sie verständnisvoll. Das ist vielleicht das größte Weihnachtsgeschenk, das Sie machen können.

Erwachsene müssen nicht perfekt sein
Lassen Sie es doch dieses Jahr ein wenig ruhiger angehen. Überlegen Sie beispielsweise, ob Sie wieder Stunden in der Küche verbringen, oder sich einmal einen Catering Service leisten. Es muss nicht alles perfekt sein und perfekt funktionieren.

Eigenes Weihnachten feiern
Organisieren Sie Weihnachten so, wie Sie es in Ihrer Familie mögen. Lassen Sie sich nicht in die Organisation der Festivitäten von Anderen reinreden. Es sind Ihre Weihnachten, Weihnachten Ihrer Familie; gute Ratschläge von Bekannten und Verwandten können hier mal getrost ignoriert werden.

Überzogene Erwartungen mindern
Gerade überzogene Erwartungen an eine friedliche Weihnachtszeit bewirken oft das Gegenteil. Es wird gestritten. Warum soll auf einmal alles das klappen, was nur schwer über das ganze Jahr hindurch funktioniert?

Die Verwandten besuchen oder nicht besuchen
Wissen Sie bereits im Vorfeld, dass der alljährliche Verwandtenbesuch wieder eine Nagelprobe wird, haben Sie zwei Alternativen. Diesmal gar nicht erst hingehen. Oder Augen zu und durch, denn man sieht sich vielleicht nur einmal im Jahr. Beide Alternativen haben Vor- und Nachteile, und es hängt im Einzelfall ab, was für Sie in der jetzigen Situation «weniger schlecht» ist.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 21.12.2008 - 06:18:00