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Tiefere Ozonbelastung im Sommer

Die Ozonbelastung in der Ostschweiz war wegen dem regnerischen Sommer schwächer als in den Vorjahren. Trotzdem ist die Dauerbelastung der Luft mit Schadstoffen in der Ostschweiz immer noch deutlich zu hoch.

Wegen der instabilen Witterung habe es im Sommer 2008 keine länger andauernde, grossräumige Ozonanreichungen gegeben. Die Belastungsspitzen und die Häufigkeit von Grenzwertüberschreitung lagen unter dem Mittel der Vorjahre, wie die interkantonale Qualitätsüberwachung «Ostluft» in einem Communiqué am Dienstag schreibt.

Trotzdem wurde der Ozon-Grenzwert zwischen März und Mitte September in der Ostschweiz an bis zu 50 Tagen überschritten. Die gemessenen Belastungsspitzen lagen laut dem Bericht bis zu einem Drittel über dem Grenzwert.

«Dies zeigt, dass die Dauerbelastung der Luft mit Schadstoffen, welche bei sonnigwarmer Witterung die Ozonbildung verstärken, noch immer deutlich zu hoch ist», schreibt die Fachstelle. Es brauche dringend Massnahmen zur Verbesserung der Luft.

Für die hohe Ozonbelastung sind vor allem flüchtige organische Verbindungen und aus Verbrennungsmotoren stammende Stickoxide verantwortlich. Besonders bei sonnig-warmer Witterung verstärken diese Schadstoffe die Ozonbelastung.

27 Messstellen
Ostluft ist die gemeinsame Luftqualitätsüberwachung der Kantone Glarus, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, beider Appenzell, des Fürstentums Liechtenstein und Teilen des Kantons Graubünden.

Das Ostluft-Messnetz umfasst derzeit 27 kontinuierlich messende Stationen. Die wichtigsten erfassten Schadstoffe sind Ozon, Stickstoffdioxid und Feinstaub.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 23.09.2008 - 12:30:00