Thurgauer Wildwasserfahrer haben neues Klubhaus
Wildwasserfahren. Die Thurgauer Wildwasserfahrer konnten ihr neues Klubhaus fertigstellen und einweihen.
Pünktlich zum Saisonbeginn haben die Thurgauer Wildwasserfahrer (TWF) ihr neues Klubhaus fertiggestellt und am vergangenen Freitag mit einer schlichten Feier eingeweiht. Gekostet hat das Projekt rund eine Viertelmillion. Gut ein Drittel davon wurde durch Freiwilligenarbeit der Mitglieder aufgebracht.
Im Februar 2008 hatten sich die Wildwasserfahrer an der GV noch die Köpfe heiss geredet über die Erweiterung ihres Klubhauses. Viele hatten befürchtet, die grosszügig angelegte Aufstockung würde die Kräfte des Vereins übersteigen und zu einer Verschuldung führen. Dennoch entschied sich eine knappe Mehrheit für diese Variante. Dann wurde das beschlossene Vorhaben in die Tat umgesetzt und mit vereinten Kräften gebaut: Praktisch sämtliche Arbeiten konnten durch Klubmitglieder ausgeführt werden.
Nach einer von Pierre Léchot moderierten, sehr einfallsreichen Schlüsselübergabe, bezeichnete Vereinspräsident Andreas Bartelt in seiner Ansprache den Vorstandskollegen Emanuel Gerber, gelernter Zimmermann und Holzfachmann, als «Vater des neuen Klubhauses». Dieser betonte seinerseits, dass er zwar die Aufstockung entworfen und geplant habe, wichtiger sei aber die Arbeit aller Vereinsmitglieder gewesen.
In der Tat, seit dem Spatenstich im letzten Herbst haben die 85 Wildwasserfahrer in nur einem halben Jahr gut 400 Arbeitstage geleistet und ein Werk realisiert, das sich sehen lassen kann. Jung und alt, Handwerker verschiedener Berufe und Bürolisten als Hilfkräfte haben Hand in Hand gearbeitet und so in erstaunlich kurzer Zeit ein Klubhaus gebaut, an dem alle ihre Freude haben. Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben durch die Gemeinde Pfyn, den Kanton Thurgau (Sport-Toto Beiträge) sowie Spenden von verschiedenen Firmen und Privaten.



























