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Thurgauer Regierung ist zufrieden mit Standortmarketing

Die Regierung ist zufrieden mit dem Standortmarketing. Das Image des Kantons Thurgau habe sich verbessert, die bisherigen Massnahmen zeigten Wirkung, stellt die Regierung fest.

Zwar liege keine wissenschaftliche Analyse vor, weil diese sehr teuer sei. Die Wirkung von Kampagnen lasse sich aber beispielsweise durch verstärkte Internetzugriffe auf die Homepage von www.thurgau-switzerland.ch nachweisen. Auch die Medienresonanz sei gut, heisst es in der am Freitag veröffentlichten Antwort.

Interpellant Stephan Tobler (SVP) wollte unter anderem auch wissen, welche Schwerpunkte in den nächsten Jahren gesetzt werden sollen und welche Zusammenarbeit mit «Bodenseeland United Innovations» und mit «Greater Zurich Area» besteht.

Neues Konzept entwickeln
Das bestehende Marketingkonzept deckt die Jahre 2006 bis 2009 ab. Für 2009 sind 500 000 Franken budgetiert. Der genaue Inhalt der Kampagne steht noch nicht fest. Für den Zeitraum zwischen 2010 und 2013 wird ein neue Konzept entwickelt; auch dazu sind noch keine Details bekannt.

Im Zentrum werden die verbesserten Rahmenbedingungen stehen, also die steuerliche Attraktivität des Kantons, der verbesserte öffentliche Verkehr und die Angebote in Tourismus, Bildung und Kultur.

Das Standortmarketing sei regional orientiert und richte sich vor allem an die angrenzenden Kantone, grössere Städte und die wichtigen Agglomerationen wie Zürich und St. Gallen, aber auch an Stuttgart und München. Eine weitere Ausweitung scheine nicht sinnvoll. In den internationalen Märkten gelte es, mit der Marke Schweiz aufzutreten.

Vorteil für Kanton
«Bodenseeland United Innovations» ist eine Marke der Bodensee Standortmarketing GmbH (BSM), an welcher der Thurgau beteiligt ist. So gibt es etwa einen gemeinsamen Auftritt der Bodenseeregion an der Expo Real in München, der grössten Immobilienmesse Europas, bei der sich der Thurgau ebenfalls beteiligt hat.

«Greater Zurich Area» ist ein Standortwerber für den Wirtschaftsraum Zürich. Der Thurgau könnte nur als gesamter Kanton Mitglied werden, was Kosten von jährlich 500 000 Franken ausmachen würde. Da sich die Werbeauftritte jedoch vor allem auf die städtische Agglomeration konzentrierten, lohne sich dieser finanzielle Aufwand nicht. Beim Standortmarketing gehe es um Ansiedlungen von Unternehmen und Steuerzahlern im Thurgau, schreibt die Regierung weiter. Ein Beitritt zu einer ausserkantonalen Marketingorganisation habe deshalb nur dann Sinn, wenn dadurch ein klarer Vorteil für den Kanton zu erreichen sei.

ThurgauThurgau / 12.12.2008 - 13:13:00