Thurgauer PH feiert fünfjähriges Bestehen
Kreuzlingen. Fünf Jahre nach ihrem Start zieht die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) eine positive Bilanz. Der Aufabu sei schneller gegangen als ursprünglich erwartet, sagte Bildungsdirektorin Monika Knill am Freitag.
Zudem werde man ab dem Studienjahr 2009/2010 die Ausbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufe I anbieten, erklärte Rektor Ernst Preisig. Damit werde man zur «Voll-PH», die das gleiche Angebot habe wie beispielsweise die PH Zürich.
Darüberhinaus biete man Einmaliges: Da die Ausbildung für die Sekundarstufe I zusammen mit der Universität Konstanz erfolge, erhielten die Studierenden einen binationalen Master-Abschluss. Die binationale Ausbildung ist nötig, weil die PH Thurgau keine fachwissenschaftlichen Studien anbietet.
Ein Jahr in Konstanz
Diese müssen bei einem Studium in Kreuzlingen an der Uni Konstanz absolviert werden. Die Ausbildung für die Sekundarstufe I dauert nach der Matur neun Semester und endet mit dem MA. Leute mit Bachelor-Abschluss (BA) – beispielsweise neu ausgebildete Primarlehrkräfte – können den Abschluss nach zwei Jahren erwerben.
Das erste Jahr müssen sie dafür nach Konstanz zum Fachstudium. «Altrechtliche» Primarlehrkräfte können das Studium ebenfalls absolvieren. Sie müssen sich dafür aber drei Jahre Zeit nehmen, weil sie als erstes den BA erwerben müssen.
Derzeit hat die PHTG 408 Studierende. 256 davon wollen an Primarschulen, 62 an der Sekundarstufe II und 90 im vorschulischen Bereich unterrichten. Gestartet war man 2003 mit 55 Studierenden.
[/t] Umzug steht bevor [/t] Preisig geht davon aus, dass sich die derzeitige Studierendenzahl in den nächsten Jahren weiterhin auf dem gleichen Niveau bewegen wird. 450 wären seiner Meinung nach das Maximum, das die PHTG ausbilden könnte – auch wenn sie bald umzieht.
In wenigen Wochen kann die PHTG in einen Neubau nahe der pädagogischen Maturitätsschule umziehen und die zehn bisherigen Standorte räumen. Davon erhofft sich Bildungsdirektorin Monika Knill auf eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit und eine bessere Integration der PH in die Thurgauer Schullandschaft.



























