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Thurgauer mit Druck zum Durchbruch

Volleyball. Nach dem erfolgreichen Cupfight gewinnt Amriswil auch das erste Finalspiel gegen Lausanne UC mit 3:1.

Im ersten Satz nahm Amriswil gleich Riesenschritte zu einem deutlichen 5:1 Vorsprung, ehe sich Lausanne zu Recht fand und mit 10:9 erstmals in Führung ging. Danach zeigten die Westschweizer eine solide Blockleistung und punkteten über die Mitte auch im Angriff. Amriswil mit Rutishauser, Bär, Sinotti, Faure, Dailey, Willi und Soares mussten die Lausanner davon ziehen lassen, nachdem es noch 15:16 beim zweiten technischen Timeout stand. Bei 15:18 holte Verstappen die Jungs zum zweiten Mal vom Feld. Am Ende war es aber 18:25 für Lausanne.

Eindrückliche Vorstellung Amriswils
Wiederholte sich damit das Geschehen vom Cupfinal, als Lausanne auch den ersten Satz für sich entscheiden konnte? Im zweiten Satz entwickelten Bär und Sinotti hohen Druck am Service, Sinotti verwandelte zudem spektakuläre Angriffsbälle. Auch in der Mitte klappte es mit Dailey und Willi sowohl am Block als auch im Angriff besser. 8:6, 16:11 und 25:19: Amriswil liess im zweiten Satz nichts anbrennen. Das Publikum gab erstmals Vollgas. Der zweite Satz zeigte, wenn Amriswil keine Eigenfehler produziert, ist es diese Saison kaum zu schlagen.

Der dritte Satz glich dem zweiten. Amriswil machte Druck. 16:11 und 25:15 zeigen, dass die Lausanner nichts mehr zu bestellen hatten. Sinotti schmetterte aus allen Lagen die Bälle ins gegnerische Feld.  Dailey blockte gut und Willi schloss herzhaft Angriffe über die Mitte ab. Und der Libero wirbelte einmal mehr über das ganze Feld, erhielt mehrmals frenetischen Szenenapplaus. Beim Stand von 17:11 brachte Verstappen Polony für Soares, der in dieser Phase etwas weniger punkten konnte. Symptomatisch verwertete Faure den Satzball mit einem Block zum 25:15.

Packender Fight im vierten
In den vierten Satz stiegen die Lausanner dann mit einer Rochade auf zwei Positionen: Reinmann kam als Passeur für Chevalier und Bruschweiler für Wiacek auf Aussen. Beim 5:3 nahm Lausanne sein erstes Timeout, 7:3 zog Amriswil vor. Polony brachte gute Services und in der Mitte war Dailey auf der Höhe des Geschehens. Die Lausanner bäumten sich auf, 16:15 lag Amriswil noch hauchdünn in Führung.

Sinotti spielte jetzt sein bestes Volleyball und Willi punktete ebenso über die Mitte: 21:17 für Amriswil. Beim 22:20 nahm Lausanne sein erstes Timeout und wechselte Froesch für Raffaelli in der Mitte aus. 23:20 – Soares kam für Faure ins Spiel – 24:20 zweites Timeout von Lausanne vor dem ersten Matchball von Amriswil. Ein Fehler in der Abstimmung band das Publikum nochmals beim 24:21 zurück, Faure kam wieder rein.

Dann machte Amriswil den Sack zum 25:21 zu. Damit konnte Lausanne die Niederlage im Cup nicht korrigieren und muss nun einem 0:1 in der Finalserie bereits hinterherlaufen.

Kann Lausanne nach zwei Niederlagen noch reagieren? Die zweite und dritte Finalpartie wird ebenfalls in Lausanne gespielt, Mittwoch, 20 Uhr, und Samstag, 17.30 Uhr. Fans, die am 7. März im Bus mitreisen wollen, melden sich auf der Geschäftsstelle via info@tva-volleyball.ch.

ThurgauThurgau / 01.03.2009 - 10:14:16