Thurgau wird Verlängerung der Piste 28 bekämpfen
Frauenfeld. Der Thurgau werde eine Verlängerung der Piste 28 des Flughafens Zürich "mit allen Mitteln bekämpfen", teilt das Thurgauer Baudepartement mit.
Der Kanton will damit verhindern, dass noch mehr Flugbewegungen Richtung Osten verlagert werden.
Die Kantone Thurgau, St. Gallen und Schaffhausen hatten sich in ihren Stellungnahmen zu den verschiedenen Betriebsvarianten gegen eine Verlängerung der Piste 28 gewehrt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat diese Möglichkeit nun aber beibehalten.
Diese Variante beruht auf einer Kombination von Nord- und Ostbetrieb und sieht eine Verlängerung der Piste 28 im Westen vor, womit alle Flugzeugtypen darauf landen könnten. Dem Bund sei wiederholt mitgeteilt worden, dass der Thurgau diese Option nicht akzeptiere, hielt das Baudepartement fest.
Seit die Restriktionen für die Benutzung des deutschen Luftraumes gelten, hat der Thurgau mit wesentlich mehr Lärmimmissionen durch den Flugbetrieb zu tun als zuvor. Der Thurgau habe stets seine Bereitschaft signalisiert, einen Teil der Lärmlasten zu tragen, so das Departement.
Mit dem Pistenausbau werde aber der Grundsatz einer fairen Lastenverteilung klar verletzt. Der Thurgau werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, eine solche Entwicklung zu verhindern.



























