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Thurgau vertieft Beziehungen

Kreuzlingen. Ihre guten Beziehungen weiter vertieft haben das Land Baden-Württemberg und der Kanton Thurgau anlässlich eines Besuches von dem Minister des Staatsministeriums und für europäische Angelegenheiten Willi Stächele.

Zu diesen Gegenbesuch hatte die Thurgauer Regierung bei der 1. August-Feier in Stuttgart eingeladen, wo der Kanton Thurgau im vergangenen Jahr einen vielbeachteten Auftritt hatte.

Regierungspräsident Hans Peter Ruprecht konnte zusammen mit den Regierungsräten Claudius Graf-Schelling und Kaspar Schläpfer neben Minister Willi Stächele auch den Konstanzer Landrat Frank Hämmerle, die Meersburger Bürgermeisterin Sabine Becker sowie Nicola Schelling begrüssen, die im Staatsministerium das Referat für grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit leitet.

Grenzüberschreitender Bildungs- und Wissenschaftsstandort
Erste Station des Besuches war Kreuzlingen, wo sich die Delegation aus Baden-Württemberg über die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH), die hier mit der Geschäftsstelle ihr Zentrum hat, sowie über die drei wissenschaftlichen Institute informieren liess, die der Kanton Thurgau über seine Stiftung für Wissenschaft und Forschung in enger Zusammenarbeit mit den beiden Konstanzer Hochschulen betreibt.

Die Gäste aus Stuttgart zeigten sich von der modellhaften grenzüberschreitenden Kooperation des Thurgauer Wirtschaftsinstitutes (TWI), des Biotechnologie-Institutes Thurgau und des Institutes für Werkstoffsystemtechnik Thurgau (WITg) beeindruckt. Ebenso die Anerkennung der Delegation aus Baden-Württemberg fand die Tatsache, dass die beiden Grenzstädte Konstanz und Kreuzlingen dank der intensiven Zusammenarbeit im Hochschulbereich zusehends zu einem gemeinsamen Bildungs- und Wissenschaftsstandort mit grossem Potential zusammenwachsen.

Dazu trägt auch die Kooperation der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) mit der Universität Konstanz massgeblich bei. Die Bewerbung von Konstanz um den Titel der «Stadt der Wissenschaft 2009», die grenzüberschreitend angelegt ist, wird zur weiteren Integration des Standortes beitragen.

Zusammenarbeit auch in anderen Bereichen
Die zweite Station des Besuches führte Minister Willi Stächele und seine Delegation in das Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg. Dort zeigte die Geschäftsführerin von Thurgau Tourismus, Monika Grünenfelder, auf, welche Bedeutung der Fremdenverkehr im Kanton Thurgau hat und mit welchen Strategien und Aktivitäten noch mehr Gäste in den Thurgau gelockt werden sollen.

Zur Sprache kam auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismusbereich, die – so die einhellige Meinung – weiterentwickelt werden muss. Grosses Interesse zeigte Minister Willi Stächele, der zuvor das Ministerium für Ernährung und Ländlicher Raum geführt hatte, auch an der Thurgauer Landwirtschaft, die von Arenenberg-Direktor Otto Balsiger vorgestellt wurde.

In der Diskussion zeigte sich, dass in diesem Feld nicht nur zusammengearbeitet, sondern in verschiedenen Bereichen auch viel voneinander gelernt werden kann. Die Gäste aus Baden-Württemberg wurden denn auch mit der Zusicherung verabschiedet, dass dieser Besuch mit Sicherheit eine Fortsetzung finden wird.


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ThurgauThurgau / 18.01.2008 - 11:52:00