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Teufen: Umfrage zur Einwohner-Zufriedenheit

Teufen/AR. Um den Bedürfnissen unserer Einwohnerinnen und Einwohner in Zukunft noch besser entsprechen zu können, führt die Gemeinde Teufen wie bereits in den Jahren 2001 und 2005 eine Befragung der Einwohnerinnen und Einwohner durch.

Der vom Gemeinderat erarbeitete Fragebogen wurde zusammen mit den Abstimmungsunterlagen allen Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Teufen zugestellt.

Das Ausfüllen des Fragebogens bietet die Möglichkeit, aktiv an der Weiterentwicklung der kommunalen Dienstleistungen mitzuwirken. Alle Fragebogen, die bis spätestens 25. September 2009 eintreffen, fliessen in die Auswertung ein.

Bauabrechnung Alters- und Pflegeheim „Unteres Gremm“
Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung des Alterszentrums Gremm genehmigt. Die Rechnung schliesst um fast 1,1 Mio. Franken oder um 4,4 Prozent besser ab als geplant. In diesem Besserabschluss inbegriffen sind zudem Mehrleistungen und Zusatzeinrichtungen in der Höhe von rund einer halben Million Franken. Der Neubau des „Hauses Unteres Gremm“ kostet insgesamt 23,6 Mio. Franken. Das sind 300’000 Franken mehr als im damaligen Baukredit ohne Berücksichtigung der Teuerung ausgewiesen wurden. Nach Abzug des Kantonsbeitrags von 1,85 Mio. und einem Fondsbezug von 1,1 Mio. beläuft sich die Belastung der Gemeinde noch auf 20,7 Mio. Franken.

Die Stimmberechtigten hatten am 27. November 2005 einem Kredit von 22,2 Mio. Franken (Anlagenkosten von 23,3 Mio. minus Fondsbezüge von 1,1 Mio.) zuzüglich allfälligen teuerungsbedingten Mehrkosten zugestimmt. Ebenso haben sie damals die Kosten für die Realisierung eines Wärmeverbundes von 950’000 Franken gutgeheissen. Die Abrechnung über den Wärmeverbund erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Vollauslastung des Alters- und Pflegeheims „Haus Unteres Gremm“
Aufgrund der grossen Nachfrage und einer bestehenden Warteliste kann die vierte Wohngruppe eröffnet werden. Damit sind die Bewohnerzimmer im Haus Unteres Gremm über 90 % belegt. Der Gemeinderat hat von dieser erfreulichen Entwicklung der Anzahl Pensionäre Kenntnis genommen. Weil die weitere Entwicklung und die Pflegebedürftigkeit der Bewohner und Bewohnerinnen unsicher sind, hat der Gemeinderat vorerst die notwendigen 6.1 Stellen befristet für zwei Jahre provisorisch gutgeheissen. Sobald der Personalbedarf sicherer festgelegt werden kann, wird der Gemeinderat allenfalls um die formelle Bewilligung der Stellen nachsuchen.

Die Überlegungen dazu sind folgende:
• Im ersten halben Betriebsjahr hat sich gezeigt, dass 3 Zimmer für die Übergangspflege nicht ausrei¬chen. Schon seit einiger Zeit sind 6 „Übergangspflege – Zimmer“ in Betrieb. In der Übergangspflege fin¬den vor allem Teufner Einwohner Aufnahme, welche nach einer Operation, nach einer Krankheit oder nach einem Unfall vorübergehend nicht zu Hause wohnen können.

Ebenso finden dort Menschen in der letzten Lebensphase Aufnahme. Hierbei handelt es sich oft um Tu¬morpatienten, die „austherapiert“ sind und nicht länger im Spital bleiben können. Ihre Angehörigen sind mit der anspruchsvollen, meist rund um die Uhr nötigen Betreuung überfordert und können die Pflege zu Hause nicht übernehmen.

• Es ist nicht erwiesen, dass die aktuelle Entwicklung anhält, d.h. es gibt keine Garantie, dass auch zukünftig alle Zimmer belegt sind. Bis anhin war vom Trend der vermehrten Pflege zu Hause (Spitex) die Rede. Es soll deshalb Erfahrung geschaffen werden und erst nach zwei Jahren definitiv über eine Personalaufstockung entschieden werden. Sollte dies der Fall sein, werden diese Stellen dem fakultativen Referendum unterstellt.

• Die Bewilligung der 6.1 auf zwei Jahre befristeten Stellen wirken sich betriebswirtschaftlich positiv aus, d.h. sie verbessern dank zusätzlicher Einnahmen die Heimrechnung.

Abbruch des alten Alterszentrums und Umlegung der Fusswegverbindung im Bereich Unteres Gremm
Am 21. September 2009 beginnen die Abbrucharbeiten beim alten Alterszentrum Gremm und dauern bis 31. Oktober 2009. Der jetzige Fussweg vor dem alten Alterszentrum wird vor Beginn der Abbrucharbeiten bis ca. August 2010 talseits umgelegt. Der öffentliche Fussweg westlich des alten Alterszentrums muss zum Zeitpunkt des Abbruchs kurzfristig gesperrt werden.

Volksabstimmung über das Konzept PubliTaxi
Zusätzlich zu einer umfassenden Bedürfnisabklärung bei den politischen Gruppierungen hat die Kommission Betriebe mögliche Betriebsvarianten des PubliTaxis in Teufen abgeklärt und verschiedene Richtofferten eingeholt. Ziel ist es, das Mobilitätsangebot innerhalb der Gemeinde zu verbessern sowohl Einwohnern wie auch Besuchern eine einfache Transportmöglichkeit anzubieten.

Die Grobofferten zeigen, dass beim Betrieb eines PubliTaxis in Teufen mit jährlich wiederkehrenden Kosten je nach Variante von cirka 150’000 Franken bis cirka 220’000 Franken zu rechnen ist. Da die Rückmeldungen zum Projekt von den politischen Parteien unterschiedlich ausfallen und die Höhe der Kosten ein obligatorisches Referendum verlangt, hat der Gemeinderat beschlossen, die Vorlage am 8. Februar 2010 dem Stimmvolk zu unterbreiten. Die Kommission Betriebe wird die entsprechenden Abstimmungserläuterungen ausarbeiten.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 16.09.2009 - 14:56:26