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Teppichbetrüger ergaunerten über 30’000 Franken

AG/ZH. Zwei unbekannte Teppichhändler bewegten einen Rentner zur Herausgabe von Bargeld in der Höhe von über 30'000 Franken.

Am Montagnachmittag, 19. November, gegen 17.00 Uhr erhielt ein 74-jähriger Rentner an seinem Wohnort im Kanton Aargau Besuch von zwei Unbekannten. Die beiden Männer gaben sich als Söhne eines Teppichhändlers in der Türkei aus, wo der Rentner früher einmal einen Teppich gekauft hatte. Nachdem sie zuerst einen Teppich zum Verkauf anpriesen, baten sie in der Folge um Bargeld in der Höhe von über 30’000 Franken.

Als Grund gaben sie an, dass sie dieses Geld zum Auslösen von Teppichen beim Zollfreilager in Zürich benötigten. Die beiden Unbekannten redeten solange auf ihr ahnungsloses Opfer ein, bis dieses schliesslich einwilligte, den hohen Bargeldbetrag aufzutreiben. Aus diesem Grund fuhr der Rentner danach mit den beiden sympathisch wirkenden Männern nach Zürich, wo das Geld besorgt wurde.

Vor einem Restaurant im Kreis 8 fand dann die Geldübergabe statt. Als Gegenleistung versprachen ihm die Männer einen wertvollen Teppich. Sie baten ihn daher, im Innern des Restaurants auf sie zu warten. Als die beiden nach vier Stunden immer noch nicht zurückgekehrt waren, wurde der Mann misstrauisch und alarmierte die Stadtpolizei Zürich. Von den beiden unbekannten Männern fehlt bis jetzt jede Spur.

Die Stadtpolizei Zürich mahnt zu erhöhter Vorsicht bei Kaufangeboten dieser Art. Auch bei Besuchen von angeblichen Bekannten, die Geld fordern, ist ein gesundes Misstrauen angebracht. Kontaktieren Sie daher bevor sie sich auf solche Geschäfte einlassen sicherheitshalber die Polizei oder lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden beraten.

Stadt ZürichStadt Zürich / 20.11.2007 - 15:14:00