TCS St.Gallen-Appenzell Innerrhoden fasst Resolution
Wittenbach/SG. Die Delegierten des TCS St.Gallen-Appenzell Innerrhoden haben am Samstag eine Resolution gefasst. Darin wird gefordert, die Verkehrsentlastung in der Stadt St.Gallen unverzüglich zu planen.
Die Resolution wurde einstimmig verabschiedet. Gefordert wird darin «eine zeitverzugslose Planung und Umsetzung der A1-Spange durch den Bund». Mit der A1-Spange genannten neuen Strassenverbindung im Süden von St.Gallen wollen Stadt und Kanton die überlastete Stadtautobahn entlasten.
Die fast 70 000 Mitglieder zählende TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell Innerrhoden fordert diese Entlastung schon seit 40 Jahren. Laut Präsident Luigi R. Rossi sollen mit der Resolution Stadt und Kanton St.Gallen unterstützt werden.
Kämpferische Töne
Denn es sei nicht akzeptabel, dass der Bund die A1-Spange erst in 20 Jahren oder noch später bauen wolle, sagte Rossi vor 160 Personen. Wichtig sei eine zweite Durchgangsachse in St.Gallen auch im Hinblick auf die in wenigen Jahren anstehende Sanierung der Stadtautobahn A1.
Der St.Galler Bauchef, Regierungsrat Willi Haag, betonte, die A1-Spange sei Bestandteil des 15. Strassenbauprogramms und geniesse für den Kanton erste Priorität. Auch er zeigte sich enttäuscht, dass der Bund das Projekt nicht in den mit 20,8 Milliarden Franken dotierten Infrastrukturfonds aufgenommen hat.
Wie Haag weiter mitteilte, kämpft der Kanton St. Gallen für eine möglichst baldige Planung und Realisierung. «Wir bleiben dran», versprach er.
Kanton will bauen
Weiter rief Haag Gemeindebehörden und Bevölkerung auf, hinter den baureifen kantonalen Strassenbauprojekten zu stehen. Der Kanton wolle bauen und sich nicht mit Einsprachen herumschlagen.
Gerade in der heutigen Wirtschaftslage sei es wichtig, das zur Verfügung stehende Geld auch auszugeben. «Wir wollen, dass der Verkehr auf den Kantonsstrassen fliesst», erklärte er.



























