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Tatort Albula

Blauring & Jungwacht Oberegg waren im Zeltlager in Filisur (GR). Eine Reisebericht.

Wenn der berühmte Meisterdedektiv Señor el dedective Jugador Diego Graf aus Kuba Oberegger Kinder und Jugendliche in seine Fälle miteinbezieht, dann ist Zeltlager von Blauring und Jungwacht! Sogar Philip Maloney käme ins Staunen, wenn er die hartnäckigen Recherchen mitverfolgt hätte. Mit „Tatort Albula“ haben die Leiterinnen und Leiter der beiden Scharen unter der Führung von Programmchefin Julia Schmid ein spannendes Lagermotto umgesetzt. Jeden Morgen präsentierte der seltsame Gast aus Kuba (gespielt von Mario Bischofberger) einen neuen Fall, den es zu lösen galt. Höhepunkt war sicherlich der Entführungsfall am Mittwoch: Der Jungwachtsleiter Stefan Wild war plötzlich unauffindbar. Eine Million Schweizerfranken Lösegeld forderte ein mysteriöser Entführer. Die Sicherheitslage forderte ein sofortiges Verlassen des Lagerplatzes und die Übernachtung auf einzelnen Biwakplätzen. Bei der Lösegeldübergabe am Donnerstag kam es zum Showdown: Alle Lagerteilnehmer konnten gemeinsam den Halunken überwältigen und den entführten Leiter befreien.

75 Teilnehmende
Vom 19. bis 26. Juli verbrachten 75 Lagerteilnehmende von Blauring und Jungwacht Oberegg eine Woche direkt bei der Albula in Filisur, welches durch das Weltkulturerbe der RHB soeben grosse Berühmtheit erlangte. Selbstverständlich fuhren auch die Oberegger mit der Bahn durch die Kehrtunnel von Filisur über Bergün nach Preda, von wo aus die Lagerschar zurück zum Lagerplatz wanderte. Ein Bahnlehrpfad brachte interessante Informationen zu den Brückenbauwerken, welche vor mehr als hundert Jahren entstanden sind.

Ausgezeichnete Infrastruktur
Das Transportunternehmen Markus Eisenhut chauffierte das gesamte Inventar der beiden Scharen in einer Lastwagenmulde am Mittwoch, 16. Juli direkt auf den Lagerplatz in Filisur. Dieser wurde vom örtlichen Gemeinderat zur Verfügung gestellt und war mir Wasser und Strom gut erschlossen. Von Mittwoch bis zur Ankunft der Kinder am Samstag leisteten dann etwa 15 Jugendliche unter der Leitung von Bauchef Sepp Bürki im sogenannten „Vorlager“ den Aufbau der Infrastruktur. Diese kann auch im direkten Vergleich mit einer dort anwesenden Nachbarschar als ausgezeichnet gewertet werden. Vor allem eine grosszügig angelegte Dusche mit Gas-Durchlauferhitzer (Konstruiert vom Mechaniker Peter Sonderegger) bietet einen nicht mehr wegzudenkenden Luxus. Auch die Latrinenbaukunst beherrschen vor allem Lagerleiter Roman Röthlisberger und Gruppenleiter Mario Bischofberger in Perfektion.

Staunende Besucher
Zum Lagergottesdienst am Mittwochabend sind doch einige Eltern erschienen. Pfarrer Johann Kühnis ist mit Delegationen von Pfarrei- und Kirchenrat ins Bündnerland gereist und feierete in traumhafter Kulisse und mit einem selbstgefertigten Altar eine schlichte Feier. Beim anschliessenden z’Nacht durften sich die ca. 20 Besucher von den Küchen-Qualitäten überzeugen.

Gut eingespieltes Küchenteam
Die Küchencrew mit Daniel Inauen an der Spitze sorgte mit kulinarischen Höhenflügen für eine sehr gute Grundstimmung. Ein selbstgemachter Ofen (Konstruiert von Hafner Tobias Sonderegger) ermöglichte Schweinsbraten, Fleischkäse und Adrio. Auch beherrscht die Küchenmannschaft den Umgang mit Benzin-Vergaser-Brenner (BVB) aus den Feldküchen der Armee.

Blauring und Jungwacht Oberegg präsentieren allen Kindern, Eltern, Freunden und Interessierten am Dienstag, 26. August 2008 um 19:30 Uhr im Vereinssaal ihre Bilder des Zeltlagers.

Bild 1 in Grossansicht

Bild 2 in Grossansicht

Bild 3 in Grossansicht

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 11.08.2008 - 17:07:00