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Tanz dich frei – Einstellung der Öffentlichkeitsfahndung

Bern/BE. Nach knapp drei Wochen wird die Öffentlichkeitsfahndung im Rahmen der Ermittlungen rund um „Tanz dich frei“ morgen Freitag, 12. Juli 2013 eingestellt. Auf Grund der publizierten Fotos konnten bisher zwölf mutmassliche Täter identifiziert werden. Sie sowie mindestens weitere 69 von der Kantonspolizei Bern ermittelte Personen werden sich wegen unterschiedlichen Straftaten vor der Justiz zu verantworten haben.

Die Öffentlichkeitsfahndung, welche im Rahmen der Ermittlungen rund um den Anlass „Tanz dich frei“ von der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland verfügt wurde, wird am Freitag, 12. Juli 2013, um 1200 Uhr eingestellt. Diese war per 17. Juni 2013 verfügt und eröffnet worden. Insgesamt gelang es der Kantonspolizei Bern mit der Massnahme zwölf mutmassliche Täter zu identifizieren. Alle Beschuldigten zeigten sich weitgehend geständig, rund um den Anlass Straftaten begangen zu haben. Ihre Fotos waren jeweils umgehend nach der Identifikation von der Website der Kantonspolizei Bern entfernt worden. Insgesamt konnten damit bis anhin 81 Personen ermittelt werden, welche unter dem dringenden Verdacht stehen, rund um den Anlass „Tanz dich frei“ vom 25. Mai 2013 Straftaten begangen zu haben – darunter 14 Jugendliche. Im Vordergrund der Untersuchung stehen die Straftatbestände Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl. Nach Abschluss der Ermittlungen im Einzelfall werden sich sämtliche Beschuldigte vor der Justiz zu verantworten haben. Bis Donnerstag, 11. Juli 2013, gingen bei der Kantonspolizei Bern im Zusammenhang mit dem Anlass insgesamt 95 Anzeigen ein. Zahlreiche Geschädigte brachten dabei mehrere Sachbeschädigungen zur Anzeige. Dabei werden aktuell Schäden in der Höhe von rund 910‘000 Franken und durch die Diebstähle eine Deliktssumme von knapp 38‘000 Franken beklagt. Nach wie vor sind zudem noch einzelne geschädigte Parteien bekannt, die Anzeigen in Aussicht gestellt haben, aktuell aber noch mit Abklärungen beschäftigt sind.

BernBern / 11.07.2013 - 17:36:20