Tankstellenshop-Einbrecher überführt
Kanton Zürich/ZH. Die Kantonspolizei Zürich hat in einem abgeschlossenen Ermittlungsverfahren einem Tankstellen-Shop-Einbrecher 24 Taten mit einem Deliktsbetrag von rund 165'000 Franken nachgewiesen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 200'000 Franken.
Nach einem Einbruchdiebstahlsversuch am 9. September 2009 in einen Garagenbetrieb in Zürich 3 konnte ein 41-jähriger Portugiese durch die Stadtpolizei verhaftet werden. Im Laufe der Untersuchung stellte sich heraus, dass er – zum Teil mit einem Komplizen – seit Anfang Juni 2009 im Grossraum Zürich insgesamt 24 Einbrüche verübt hatte. Entweder verschafften sie sich mit einem Werkzeug Zutritt zu Shops, Kiosken oder Garagenbetrieben oder benützten entwendete Fahrzeuge um mit der Rammbock-Methode Zugang zu erlangen. Dort stahlen sie vorwiegend Zigaretten, die auf der Gasse verkauft wurden. Der grosse Sachschaden übersteigt die Deliktssumme und wird auf knapp 200‘000 Franken geschätzt. Obwohl dem 41-jährigen Täter der Führerausweis bereits im Dezember 2007 auf unbestimmte Zeit entzogen worden war, fuhr er mit Autos an die Tatorte um die Beute zu transportieren oder die Fahrzeuge als Rammbock einzusetzen.
Mit dem Erlös aus den Straftaten finanzierte sich der Portugiese seinen Lebensunterhalt sowie die Drogensucht. Der polizeilich bekannte Einbrecher verbüsste bis Ende April 2009 eine Freiheitsstrafe wegen gleichgelagerten Delikten. Sein Komplize, ein 24-jähriger Landsmann, tauchte unter und dürfte sich im Ausland aufhalten.



























