Tanja Alder tritt Stelle im Sozialamt an
Heiden/AR. Als neue Mitarbeiterin für das Sozial- und Vormundschaftsamt mit einem Arbeitspensum von 40 Prozent wurde Frau Tanja Alder, Goldach, gewählt.
Damit soll die zunehmende Belastung des Sozialamts vor allem durch die steigende Zahl von Sozialhilfeanträgen mindestens zum Teil aufgefangen werden.
Im Sozialamt der Gemeinde Heiden hat die Arbeitsbelastung für dessen Leiter, Markus Frey, in den letzten Monaten stark zugenommen. Dies liegt einerseits daran, dass die Fälle rechtlich immer komplexer (massiver Zeitaufwand) und die Klienten immer «rekursfreudiger» werden. Zudem muss aufgrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise mit einer weiteren Zunahme von Sozialhilfeanträgen gerechnet werden. Diese Entwicklung ist voll im Gang. So wurden bisher allein im Jahr 2009 in der Gemeinde Heiden 38 Neuanmeldungen von Arbeitslosen registriert.
Vor diesem Hintergrund sah sich der Gemeinderat veranlasst, dem Sozialamt eine Aufstockung von dessen Kapazität um 40 Stellenprozent zu bewilligen. Die Kommission Sozialhilfe und Vormundschaft konnte diese neugeschaffene Stelle in eigener Kompetenz besetzen.
Als Mitarbeiterin für das Sozial- und Vormundschaftsamt mit einem Arbeitspensum von 40% wurde Tanja Alder, Goldach, Jahrgang 1973, gewählt. Sie kann sich über 13 Jahre Berufserfahrung in der Verwaltung ausweisen. Frau Alder trat ihre neue Stelle am 8. Juni an.



























