«TAGEO» hofft auf Leistungsvereinbarung
TG. Der Dachverband der Elternorganisationen im Thurgau «TAGEO» hat das Projekt Elternbildungskalender (EBK) evaluiert und den Abschlussbericht vorgelegt.
Damit der EBK weitergeführt werden kann, soll eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton abgeschlossen werden. «Elternbildung muss so selbstverständlich sein, wie Zähne putzen,» sagte Cornelia Graf, Präsidentin von TAGEO, am Montag bei der Vorstellung des Evaluationsberichts. Im halbjährlich erscheinenden EBK werden Kurse und Angebote zur Elternbildung im gesamten Kanton zusammengefasst.
Die jeweils 32’000 Exemplare werden in Schulen, Beratungszentren, Gemeinden, Spielgruppen oder bei Kinderärzten verteilt. Nach der dreijährigen Projektphase, für die rund 85’000 Franken zur Verfügung standen, dient der nun vorliegende Bericht zum einen als Dokumentation der geleisteten Arbeit. Zum anderen sollte untersucht werden, ob der EBK dauerhaft weitergeführt werden soll.
Qualität sichern
Dies haben sich alle Befragten ausdrücklich gewünscht. Allerdings ist dies nur möglich, wenn TAGEO mit dem Kanton eine Leistungsvereinbarung schliessen kann, wie sie im Konzept «Jugend und Familie» bereits vorgeschlagen wurde. Der Kantonsrat müsste diese im Rahmen des Budgets 2010 bewilligen. Dank finanzieller Überlebenshilfe durch den Kanton ist das Erscheinen des EBK noch bis Februar 2010 gesichert. Inhalt der Leistungsvereinbarung ist jedoch nicht nur der Weiterbestand des EBK. Die Elternbildung soll vor allem auch weiter ausgebaut werden. So hat sich bei der Evaluation herausgestellt, dass sich nur drei Prozent der Angebote an werdende Eltern richten. Die frühkindliche Entwicklungsphase soll daher stärker in den Mittelpunkt rücken. Ausserdem steht die Qualitätssicherung ganz oben auf dem Programm, sowie mehr Angebote für bildungsferne oder fremdsprachige Familien.



























