Tag des doppelten Derbys am Bodensee
Handball. Der HSC Kreuzlingen besiegte Schlusslicht SG Seen Tigers mit 35:28.
Wie erwartet nicht im Schongang kam der HSCK vor Wochenfrist in der 1.-Liga zum 35: 28-Erfolg gegen das Schlusslicht SG Seen Tigers. Mehr als eine Halbzeit lang biss man sich gegen die aufmüpfig kämpfenden Zürcher beinahe die Zähne aus.
Erst in der Schlussviertelstunde wurden von der Bertschinger-Truppe klare Verhältnisse auf dem Feld geschaffen. Fazit dieser Partie: Die Mannschaft ist, wenn es ihr gut läuft, auch spielerisch zu wirklich Grossem fähig. Wichtig ist jedoch, dass sie in ihrer Selbsteinschätzung immer realistisch bleibt.
Dies gilt ganz besonders auch vor dem dritten Heimspiel in Serie. Mit dem Tabellenzweiten HC Arbon heisst es das Topteam der Liga mit der höchsten Konstanz in den vergangenen Wochen in der Halle zu begrüssen.
Die Mannschaft von Trainer Vaclav Lanca ist seit dem 13. Dezember 2008 ungeschlagen und reihte danach acht Erfolge (zuletzt 36:28 gegen Dietikon-Urdorf) aneinander. Da der HSCK seine Abstiegssorgen auch nach dem Aufwärtstrend im Februar noch nicht los ist, käme es sehr gelegen, auch gegen den favorisierten HCA zu punkten.
Ein schwieriges, aber nicht unmöglich erscheinendes Unterfangen für die Grenzstädter. In der Hinrunde resultierte immerhin eine achtbare 19:21-Auswärtsniederlage.
Das Thurgauer Derby zwischen dem HSC Kreuzlingen und dem HC Arbon erlebt an diesem Samstag gleich noch eine zweite Auflage. Im «Vorspiel» stehen sich nämlich die 2.-Liga-Frauenteams der beiden Vereine vom Bodensee gegenüber. Auch hier geht es für die Einheimischen um sehr viel. Die Gastgeberinnen kämpfen mit viel Herzblut gegen die Relegation.
Am vergangenen Samstag mussten sie sich in einem Krimi gegen den TV Appenzell erst in der letzten Minute mit 26:27 geschlagen geben. Am 22. November 2008 hatten sich die beiden Equipen in Arbon 20:20 unentschieden getrennt.
Archivbilder M.Gaccioli



























