Symposium-OK beschäftigt sich mit Schweinegrippe
St.Gallen. Die sich weiter ausbreitende Schweinegrippe beschäftigt das Organisationskomitee des 39. Symposium. Die Entwicklung wird aufmerksam beobachtet.
Nächste Woche werden an der Universität rund 1000 Personen aus gegen 70 Nationen erwartet. Wegen der Schweinegrippe sei das von Studenten organisierte Symposium gegenwärtig in ständigem Kontakt mit dem St.Galler Kantonsarzt und Fachleuten des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Das sagte Dominic Baumann, Präsident des Organisationskomitees, heute, exakt eine Woche vor dem Symposium,
gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Reisedaten prüfen
Das Organisationskomitee halte sich an die Empfehlungen des BAG, das im Moment bei Pandemie-Warnstufe fünf von Reisen nach Mexiko oder via Mexiko abrät. Das Symposium-OK verfüge über die Flugdaten der Teilnehmer, sagt Baumann. Bis jetzt seien keine Teilnehmer festgestellt worden, die aus oder via Mexiko anreisen wollen.
Wäre dies der Fall, so Baumann, würde man dem Teilnehmer oder der Teilnehmerin helfen, einen anderen Flug zu buchen. Sollte das nicht möglich sein, würde die Empfehlung abgegeben, nicht am Symposium teilzunehmen. Beharrt jemand dennoch auf die Teilnahme und den Flug via Mexiko, würde die Person laut Baumann ausgeladen.
Ausladungen möglich
Eine Ausladung wäre jedoch die allerletzte Möglichkeit. Die Organisatoren des Symposiums seien wegen der Schweinegrippe nicht beunruhigt und es herrsche schon gar keine Panik. Die Durchführung des Symposiums sei nicht in Gefahr, gleichwohl werde die Entwicklung genau beobachtet.
Am 39. St.Gallen Symposium treffen sich vom 7. bis 9. Mai rund 200 eingeladene Studenten und 600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Hinzu kommen ungefähr 100 Medienschaffende. Das Thema lautet in diesem Jahr: «Das Wiederaufleben von politischen und ökonomischen Grenzen».