Symbolischer Beitrag für Rheineck
Heiden. Die Gemeinde unterstützt Rheineck für den Ausbau des Bahnhofs mit 5'000 Franken.
Angesichts der regionalen Bedeutung des Bahnhofs Rheineck hat der Gemeinderat Heiden beschlossen, als Geste der regionalen Solidarität der Gemeinde Rheineck auf ein Gesuch hin an den Ausbau des Bahnhofs Rheineck mit Velostation einen symbolischen Beitrag von 5’000 Franken zu leisten.
Arbeitsvergabe Sanierung Hinterbissaustrasse
Im Zusammenhang mit dem Umbau des Werks 2 der Sefar AG an der Hinterbissaustrasse wurde das erste Teilstück der Hinterbissaustrasse saniert. Für den noch zu sanierenden zweiten Teil wurde die Arbeitsvergabe vorgenommen. Der Auftrag ging an die ARGE Preisig AG, Heiden/Teufen und Implenia Bau AG, Teufen, zu total netto 165’870.95 Franken inklusive MwSt. Damit wurde der Gesamtauftrag für diese Strassenbauarbeiten dem wirtschaftlich günstigsten Anbieter vergeben.
Die Arbeiten sollen noch im Laufe des Monats Juni aufgenommen werden. Sie werden zirka bis Ende August dauern. Im Investitionsplan 2008 sind unter Strassen die beiden Beträge von 120’000 Franken (für den 2. Teilabschnitt ) und 90’000 Franken Globalkredit für ausserordentlichen Unterhalt eingesetzt.
Denkmalpflegebeitrag an Wohnhaussanierung
Bill Kuhn, Aachweg 9, 9323 Steinach, nimmt am Wohnhaus Benzenrüti 18 in Heiden umfangreiche Arbeiten zur Aussen- und Innensanierung vor. Für die Aussensanie-rung hat der Gemeinderat unter dem Titel Denkmalpflege einen Gemeindebeitrag von 7’027 Franken bewilligt. Zusammen mit dem bereits beschlossenen Kantonsbeitrag von 14’054 Franken ergibt sich von der Denkmalpflege her eine voraussichtliche maximale Beitragsleistung von 21’081 Franken.
Gelebte Solidarität in der Region
Mitte April 2008 stellte der Gemeinderat Rheineck verschiedenen Gemeinde im Ap-penzeller Vorderland ein Gesuch um einen Beitrag an die Bahnhof-Infrastrukturen bzw. an den Neubau des Bushofs und von Veloabstellanlagen. Der Gemeinderat Rheineck schrieb darin unter anderem, dass die Provisorien aus dem Jahr 2000 auf Dauer weder genügen noch befriedigen können, weshalb sich der Gemeinderat entschieden habe, «trotz der nach wie vor angespannten Finanzlage in unserer Gemeinde (…) dem Kanton ein Beitragsgesuch für den Bau eines Bushofs mit vier Terminals sowie für Veloabstellanlagen mit rund 160 Plätzen für die Kunden des öffentlichen Verkehrs aus Rheineck und der näheren Umgebung einzureichen.»
Weiter schreibt der Gemeinderat Rheineck: «Die Gemeinde Rheineck ist als Ort mit lokaler Zentrumsfunktion anerkannt. Sie unterhält und fördert die Infrastrukturanlagen, welche das Umsteigen vom privaten auf den öffentlichen Verkehr erleichtern. Stündlich treffen auf dem Bahnhof vier Busse aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig ein. Pendler und Schüler aus Rheineck und den Nachbargemeinden belegen täglich rund 120 Veloabstellplätze, Trend zunehmend. Das ist nicht zuletzt aus Umweltgründen sehr erfreulich, bedeutet aber auch, dass die Infrastrukturen einer definitiven Lösung zugeführt werden müssen.»
Überweisung bei Baubeginn
Der geplante neue Bushof mit Veloabstellanlagen beim Bahnhof Rheineck werde Kosten von rund 2.6 Mio. Franken verursachen. Der Gemeinderat beabsichtige, das Kreditbegehren der Bürgerschaft im 4. Quartal 2008 oder im 1. Quartal 2009 vorzulegen.
Der Gemeinderat Heiden trat auf das Gesuch aus Rheineck ein und hielt gegenüber dem Gemeinderat Rheineck fest: «Die Gemeinde Heiden ist als Verkehrsknotenpunkt des Appenzeller Vorderlands mit Aufwendungen für Anlagen des öffentlichen Verkehrs und für den öffentlichen Verkehrs selber besonders stark belastet. Sie muss die ihr zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für den öffentlichen Verkehr daher mit absoluter Priorität in entsprechende Anlagen in der Gemeinde selbst einfliessen lassen. Angesichts der regionalen Bedeutung des Bahnhofs Rheineck hat der Gemeinderat Heiden jedoch beschlossen, der Gemeinde Rheineck an die Bahnhof-Infrastrukturen einen Beitrag von 5’000 Franken zu entrichten. Dieser Beitrag ist zu verstehen als Ausdruck des guten Willens, in unserer Region Solidarität nicht nur zu beschwören, sondern auch praktisch zu zeigen.» Der Beitrag wird überwiesen, sobald mit den Bauarbeiten begonnen wird.



























