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SVP steigert sich von 47 auf 51 Sitze

Die SVP hat im Thurgauer Grossen Rat ihren Vorsprung auf alle anderen Parteien weiter ausgebaut.

In der Legislatur 2008 bis 2012 stellt sie 51 statt der bisher 47 Abgeordneten. Grosser Wahlverlierer ist die SP.

Sie rutscht von bisher 23 auf 17 Sitze ab. Die FDP verliert zwei Sitze und ist noch mit 18 Abgeordneten vertreten. Die CVP bleibt stabil bei 22 Sitzen. Die Grünen verlieren 2 Sitze an die neu angetretenen Grünliberalen und stellen noch 11 Ratsmitglieder.

Gewonnen haben EVP und EDU. Die EVP stellt neu 6 statt bisher 4, die EDU 3 Ratsmitglieder statt bisher 1 Ratsmitglied. Die Wahlbeteiligung lag bei 34,74 (2004: 33,85) Prozent.

SVP mit 35,8 Prozent
Die SVP steigerte damit ihren Wähleranteil von 32,0 auf 35,8 Prozent. Die FDP verlor von 15,3 auf 14,0 Prozent. Die grössten Einbussen musste die SP hinnehmen, die neu noch 13,0 Prozent gegenüber 15,8 Prozent im Jahr 2004 aufweist.

Die CVP verliert von 17,6 auf 15,9 Prozent. Die Grünen erreichen noch 9,2 Prozent gegenüber 10,2 Prozent vor vier Jahren. Die EVP bleibt bei 5,2 Prozent, die EDU legt auf 4,0 Prozent zu – 2004 waren es noch 2,9 Prozent.

Die glp erreicht bei ihrem ersten Auftreten 2,5 Prozent. Die nur in Weinfelden angetretene Liste «jung&aktiv» brachte es auf 0,3 Prozent.

Überraschende EDU
Die SVP erzielte ihre Zugewinne in den bevölkerungsreichen Bezirken Frauenfeld, Kreuzlingen und Münchwilen. Im zweitgrössten Bezirk Arbon gelang es ihr dagegen nicht, die Erhöhung der Mandatszahl des Bezirks für sich zu nutzen. Bei der SP setzte sich der bereits bei den Eidg. Wahlen begonnene Abwärtstrend fort. Sie verlor in sechs der acht Bezirke Sitze.

Die neu angetretenen Grünliberalen erreichten ihr selbst gestecktes Wahlziel nicht. Sie wollten Fraktionsstärke erreichen. Das wären fünf Sitze gewesen, erzielt wurden nur zwei. Überraschend ist der Wahlerfolg der EDU, der von niemandem erwartet worden war.

ThurgauThurgau / 06.04.2008 - 16:02:00