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SVP-Fraktion besucht Stadler Rail

Busswil. Auf Einladung von Peter Spuhler tagt die Fraktion der SVP Schweiz in Ermatingen. Er hat diesen Besuch zum Anlass genommen, um seinen Fraktionskolleginnen und -kollegen sein Unternehmen Stadler Rail in Bussnang vorzustellen.

Am Besuch bei der Stadler Rail haben neben den Mitgliedern der SVP-Fraktion auch verschiedene Gäste aus Politik und Wirtschaft des Kantons Thurgau teilgenommen.

Auf Einladung von Peter Spuhler findet die zweitätige Fraktionssitzung der SVP Schweiz im Kanton Thurgau statt. Im Anschluss an die Sitzung vom Freitag hat Peter Spuhler seine Fraktionskolleginnen und –kollegen zu einem Besuch der Stadler Rail nach Bussnang eingeladen. Nach einer kurzen Begrüssung hat Peter Spuhler dargelegt, wie sich Stadler Rail jüngst entwickelt hat. Dabei hob er hervor, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren besonders viele Erfolge im Ausland verzeichnen konnte. Als besonderer Exporterfolg hat sich der FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) erwiesen, welcher seit der ersten Auslieferung an die SBB im 2004 bereits 402-mal in acht weiteren Ländern (namentlich Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, Polen, Finnland, Algerien) verkauft wurde. Dank dieser Exporterfolge konnte Stadler wachsen und in der Schweiz neue Arbeitsplätze schaffen. Seit 2004 sind es rund 750 neue Stellen.

„Der Exporterfolg war aber auch eine Notwendigkeit, denn der Schweizer Markt für Schienenfahrzeuge ist zu klein, um die bei Stadler in der Schweiz aufgebauten Produktionskapazitäten nachhaltig auszulasten. Dies gilt im Übrigen für nahezu alle mittelgrossen und grossen Schweizer Unternehmen. Sie können meist nur dank der Exporte expandieren“ machte Spuhler geltend. Entsprechend kann die Schweizer Wirtschaft nur wachsen und Arbeitsplätze sichern, wenn der Zugang zu den Exportmärkten ohne wettbewerbsverzerrende Hürden gesichert ist. Dies ist in erster Linie dank der Abkommen der Welthandelsorganisation WTO und der bilateralen Freihandelsabkommen gewährleistet. Besonders wichtig sind dabei die bilateralen Verträge mit der EU. Sie sind für eine dynamische Entwicklung der Schweizer Wirtschaft und unseres Wohlstands unerlässlich. Diese Abkommen ohne Not zu gefährden, wäre deshalb fahrlässig.

Im Anschluss an die Präsentation haben Mitarbeiter der Stadler die Gäste durch die Produktionshallen geführt und aufgezeigt, wie ein FLIRT entsteht. Nach der Betriebsbesichtigung hat Peter Spuhler die Gäste zu einem Apéro in der Montagehalle sowie zu einem Abendessen eingeladen, was den Teilnehmern die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen bot. Dies wurde insbesondere von den verschiedenen Gästen aus dem Thurgau genutzt, so von Regierungspräsident Hans-Peter Ruprecht, welcher im Namen der Thurgauer Regierung die Gäste im Kanton willkommen hiess. Im Weiteren nahmen unter anderen Grossratspräsident Willi Nägeli, Regierungsrat Jakob Stark, Regierungsratskandidatin Monika Knill, alt-Ständerat Hans Uhlmann, alt- Ständerat Franco Matossi, alt-Nationalrat Otto Hess, alt-Regierungsrat und CEO der SIA Abrasives Roland Eberle, SVP-Präsident des Kantons Thurgau Martin Stuber sowie Gemeindeamman Ruedi Zbinden und seine Gemeinderatskollegin Margrit Aerne von Bussnang teil.

ThurgauThurgau / 22.02.2008 - 20:00:00