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Suche nach Motorboot läuft weiter auf Hochtouren

Kanton Bern. Die Kantonspolizei Bern sucht nach dem tragischen Bootsunglück auf dem Bielersee vom Wochenende weiter nach dem flüchtigen Schiffsführer und dessen Boot. Am Mittwoch wurde eine Sonderkommission eingesetzt.

Auch drei Tage nach dem Bootsunglück auf dem Bielersee, bei dem eine 24-jährige Frau getötet wurde, sind bei der Kantonspolizei Bern zahlreiche Hinweise eingegangen. Zurzeit werden sämtliche Informationen verfolgt und abgeklärt. Nach einem Hinweis wurde ein Boot in der Region Biel durch den kriminaltechnischen Dienst untersucht, es handelte sich dabei aber nicht um das gesuchte Boot.
 
Die Kantonspolizei Bern hat unterdessen eine Sonderkommission eingesetzt, welche die Suche nach dem Schiff und dem Schiffsführer zu Wasser aber auch zu Lande koordiniert. Die Seepolizei patrouilliert nach wie vor auf dem Bielersee und in den Häfen. In die Suche einbezogen wurden bereits früher auch andere Polizeikorps, insbesondere in den Kantonen Solothurn, Freiburg, Neuenburg und Waadt. Dies, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Boot den Bielersee bereits verlassen hat.
 
Bei dem gesuchten Schiff handelt es sich – wie beschrieben – nach einer Zeugenaussage um ein wein- oder alt-bordeaux-rotes Schiff. Das Deck, auf dem sich möglicherweise weisse Sitzkissen befinden, ist weiss. Es ist zu betonen, dass es sich nicht zwingend um ein Schiff der Marken „Boesch“ oder „Pedrazzini“, sondern ein typähnliches Boot handelt. Der Bootsführer wird als 55- bis 65-jähriger Mann mit einer leichten Stirnglatze beschrieben. Er war mit einem weissen T-Shirt bekleidet und trug eine Sonnenbrille. Die Kantonspolizei Bern bittet weiterhin unter der Nummer 032 344 51 11 um Hinweise.
BernBern / 15.07.2010 - 08:54:14