• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Studie «Überbauung Leuewies» überarbeitet

Waldstatt/AR. An bester Aussichtslage im Dorfzentrum sollen acht Mehrfamilienhäuser mit Eigentums- und Mietwohnungen entstehen.

Auf den ursprünglich ebenfalls vorgesehenen Bau von Einfamilienhäusern soll verzichtet werden. Gesucht sind jetzt Anleger und Investoren, welche die Überbauung realisieren möchten.

Ende letzten Jahres ist in Waldstatt an einer öffentlichen Versammlung eine Vorprojektstudie für die gemeindeeigene Parzelle Leuewies oberhalb des heutigen Gemeindehauses vorgestellt worden. Auf rund 6000 Quadratmetern sollten Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser mit attraktiven Wohnungen und Räumlichkeiten für Dienstleistungsbetriebe sowie eine Tiefgarage entstehen; zudem wurden der Abbruch des Gemeindehauses und die Integration der Gemeindeverwaltung in eines der neuen Gebäude postuliert. Initiiert wurde diese Projektstudie im Zusammenhang mit der Zentrumsplanung von einer Arbeitskommission unter Leitung von Gemeindepräsident Hans-Peter Ramsauer. Im Rahmen des Projekts «Bauen und Wohnen» im Ausserrhoder Regierungsprogramm werden die Projektstudie und die Zentrumsplanung Waldstatt auch vom Kanton unterstützt.

Projektoptimierung gelungen
Die ortsbauliche Planungsstudie wurde ist von der Arbeitsgemeinschaft Keller.Hubacher.Architekten, Herisau, und dem Atelier Bottlang, St.Gallen, zusammen mit der Kommission erarbeitet. Bei der Präsentation wurde erklärt, dass es in der Anfangsphase weniger um eine detaillierte Planung gehe, sondern Ideen für sinnvolle Nutzung und Gestaltung des vorhandenen Baugebiets im Zentrum gefragt seien. In den letzten Wochen wurde nun die Projektstudie weiterentwickelt. Vertiefte Bedarfsanalysen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben dazu geführt, dass auf den Bau der angedachten Einfamilienhäuser an solch zentraler Lage verzichtet wird. Stattdessen haben die Architekten zwei weitere Mehrfamilienhäuser in den Kontext eingefügt. Die altersgerecht geplanten Häuser bestehen jeweils aus drei bis fünf Wohnungen und verfügen alle über einen grosszügigen, gut besonnten Balkon.

Die Autos der Überbauung finden in einer Tiefgarage Platz, so dass die hofartig gestalteten Aussenräume verkehrsfrei sind. Optional besteht die Möglichkeit, ein zweites Parkgeschoss zu erstellen für die Fahrzeuge der angrenzenden Liegenschaften.

Der Gemeinderat Waldstatt hat zudem entschieden, die Gemeindeverwaltung nicht in die Überbauung Leuewies zu integrieren, sondern den Fokus auf einen zukünftigen Standort der Verwaltung im Gebiet Kirche/Schulhaus zu konzentrieren.

Investoren und Anleger gesucht
Auf dieser Basis ist die Projektstudie jetzt markttauglich und die Verantwortlichen sind überzeugt, dass sich die Überbauung der Leuewies auch wirtschaftlich rechnet. In den nächsten Wochen werden die Mitglieder der Arbeitskommission daher erneut Gespräche mit Investoren, aber auch mit interessierten Einzelpersonen führen. Sollten diese Kontakte erfolgreich sein, gilt es dann in einem nächsten Schritt die rechtlichen Grundlagen für die Bebauung zu schaffen und insbesondere den Quartier- und Gestaltungsplan entsprechend anzupassen.

Arbeitskommission Zentrumsentwicklung
Der Arbeitskommission Zentrumsentwicklung gehören folgende Mitglieder an: Gemeindepräsident Hans-Peter Ramsauer (Leitung), die Gemeinderäte Walter Harzenetter und Jakob Scherrer sowie Ernst Bischofberger, Yves Bodenmann, Ruedi Frei, Andreas Gantenbein, Sergio Spadini und René Traber. Dölf Biasotto von der Biasotto AG, Projektentwicklung & Bauherrenberatung, Urnäsch, ist im Rahmen seines Mandats als Projektleiter «Bauen und Wohnen» im Ausserrhoder Regierungsprogramm ebenfalls Mitglied der Arbeitskommission.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 08.07.2009 - 08:18:48