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Stressfrei entspannen

Walzenhausen. Wieder einmal konnten alleinerziehende Frauen iausspannen und auftanken, während ihre Kinder betreut wurden.

Die jährlich zweimal im Sonneblick Walzenhausen durchgeführten Wochen sind immer ausgebucht, dies zeigt wie nötig das Angebot in unserer Gesellschaft ist. Seit 1997 schreibt die Stiftung Sonneblick Walzenhausen Wochen für Einelternfamilien aus. Mit 15 Kindern und entsprechender Anzahl Alleinerziehenden ist die Woche voll besetzt. Im aktuellen Kurs beteiligten sich insgesamt sieben Mütter aus der gesamten Deutschschweiz.
Kinder werden betreut
Die Kinder können zwischen dem Frühstück und dem Abendessen am Kinderprogramm teilnehmen. Verantwortlich für deren Betreuung zeigten sich Judith Niederer, Walzenhausen, sowie Monika Raduner, Waldstatt, zusammen mit ihrem Team. Während die Kleinen am Morgen im unteren Haus mit Basteln, Spielen, Lesen, Geschichten hören und vielem mehr beschäftigt waren, standen am Nachmittag Spaziergänge in der näheren Umgebung sowie Ausflüge auf dem Programm.

Ohne Stress und Zeitdruck
Sie, die sieben Mütter, wussten, dass ihre Kinder in bester Obhut waren und genossen die morgendlichen Zusammenkünfte oder ganz einfach einen selbst zusammengestellten Tag ganz ohne Stress. Allgemein waren sich die Mütter einig über das Essen, das ein Highlight gewesen sei und von einem Kind wie folgt geschildert wurde: «Mami, da Büffet isch so schö. Gäll, da isch s’Schlaraffeland.»

Doch am meisten genossen die Mütter die Gespräche mit Margrith Sonderegger und den Austausch untereinander. Im Gegensatz zu ähnlichen Angeboten bestand jedoch kein Druck, das Programm der Mütter oder dasjenige der Kinder zu besuchen, es konnte auch einmal spontan ausgeschlafen werden.

Herrliche Zwischenzeiten
Wer die Gesprächsrunden mit Margrit Sonderegger besuchte, hatte daneben ebenfalls Zwischenzeiten. Auch diese verliefen stressfrei, denn es gab kein Nachschauen, ob es dem Kind gut gehe, wie im Alltag. Im Bewusstsein, dass die Kinder bestens behütet waren, konnten die Frauen einen Kaffee geniessen, die Zeitung lesen oder einfach sein. Für die Kinder ist die Lage der Stiftung Sonneblick ideal. Nahe dem Wald konnten auch abends kleine Exkursionen in der Gruppe unternommen werden; das waren oft schon Mutproben für die Meisten. Daneben wurde die Spielwiese eifrig benützt.

Gesucht finanzielle Projektunterstützung
Margrith Sonderegger unterstrich die dynamische und harmonische Gruppe, obwohl jede Frau ihre eigene Geschichte mitgebracht hätte. Ermutigung und Stärkung sei das Ziel der Woche gewesen. Sie spüre eine Gelöstheit und Herzlichkeit. Die begehrten Einelternfamilien-Wochen finden laut Leiter Adrian Keller nur dank der Hilfe von Freiwilligen statt.

Nach Abzug der Beiträge der Mütter und Sponsoren verbleibe jeweils zweimal jährlich ein Betrag von rund 3000 Franken, den die Stiftung Sonneblick mit einem Beitrag aus dem Preisvergünstigungsfond abdecken müsse.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 18.10.2007 - 13:31:00