Streptomycin-Kontrollen bei Honig
Frauenfeld. In 4,5 Prozent der Thurgauer Honigproben zuviel Antibiotika nachgewiesen. Bei weiteren 107 Honigproben steht das Ergebnis noch aus.
Wie das Thurgauer Landwirtschaftsamt heute mitteilte, wurden bis zum 15. Juli im Kantonalen Laboratorium Frauenfeld 678 Honigproben auf Rückstände des Antibiotikums Streptomycin untersucht. In 553 Proben war kein Streptomycin nachweisbar.
Von 107 Thurgauer Honigproben steht das Ergebnis noch aus. In den Kantonen Thurgau und St. Gallen wurden laut Hans Stettler vom Thurgauer Landwirtschaftsamt insgesamt 1133 Honigproben genommen. 455 aus dem Kanton St. Gallen und 678 aus dem Thurgau.
Das Thurgauer Kantonslabor übernimmt bei allen Proben die erste Kontrolle. Bei Proben, deren Kontrollwerte nicht ganz klar unter dem von den Imkern und dem Schweizerischen Obstverband (SOV) festgelegten Interventionswert von 0,01 Milligramm liegen, nimmt das St. Galler Labor die Zweitkontrolle vor.
Dieser Honig wird vom Verein Deutschschweizer und Rätoromanischer Bienenfreunde (VDRB) eingesammelt und vernichtet. Der Obstverband vergütet den Imkern den Einnahmenausfall.



























