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Streit endet für 19-Jährigen tödlich

Kümmertshausen. Ein 19-Jähriger wurde nach einem Streit durch einen Schuss schwer verletzt. Er starb später im Spital.

Hintergrund der Schussabgabe vom Sonntag, 4. Mai, scheint nach ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau ein Bagatellkonflikt gewesen zu sein, an dem Jugendliche und junge Erwachsene aus der Region beteiligt gewesen waren. Sechs Personen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren trafen sich deswegen am Sonntagabend auf dem Vorplatz des Schulhauses in Kümmertshausen.

Bevor eine Aussprache möglich war, traf der Vater eines der Beteiligten ein, der vom Sohn telefonisch um Beistand gebeten worden war. Dieser – ein 45-jähriger Schweizer – führte einen Revolver mit sich. Kurz nach seinem Erscheinen fiel um 20.30 Uhr aus dieser Waffe ein Schuss, der einen 19-jährigen Schweizer am Kopf schwer verletzte. Der Schussabgabe sei ein verbaler Streit zwischen den beiden Personen vorausgegangen.

Vor Ort wurde der Schwerverletzte durch ein Ambulanzteam versorgt und danach mit der Rega ins Kantonsspital St.Gallen geflogen. Dort erlag er später seinen Verletzungen.

Der 45-Jährige wurde in Untersuchungshaft versetzt. Er ist geständig, die Waffe mit an den Tatort genommen zu haben. Er hielt sie in Händen, als der Schuss fiel. Die genauen Umstände der Schussabgabe sind unklar. Das Kantonale Untersuchungsrichteramt Thurgau führt eine Untersuchung.

ThurgauThurgau / 05.05.2008 - 13:50:00