Strassensperren nach Unwetter
Oberägeri/Menzingen/ZG. Die sinnflutartigen Regenfälle im Ägerital und in Menzingen haben zu Grosseinsätzen der Feuerwehren geführt. Verletzt wurde niemand. Die Kantonsstrassen zwischen Menzingen und Hütten ZH sowie zwischen Unterägeri und Mittelägeri bleiben bis auf Weiteres gesperrt.
Die starken Regenfälle setzten am Mittwochabend (29. Juni 2011) kurz nach 21:30 Uhr ein. Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei gingen in den folgenden Stunden rund 70 Notrufe ein. Für die verschiedenen gemeindlichen Feuerwehren galt es rund 50 Einsätze zu bewältigen. Die Einsatzkräfte sahen sich mit diversen überfluteten Kellerräumlichkeiten oder Garagen, Erdrutschen und über die Ufer tretenden Bächen konfrontiert. Bis zur Stunde liegen keine Meldungen über verletzte Personen vor.
Zu den am stärksten betroffenen Gemeinden:
In Oberägeri mussten aufgrund des überlaufenden Mitteldorfbaches aus drei Häusern insgesamt sechs Personen evakuiert werden. Sie wurden in Militärunterkünften gebracht. Der Lutisbach überschwemmte die Hauptstrasse zwischen Unterägeri und Oberägeri. Dieser Strassenabschnitt ist zurzeit nicht passierbar. Der Verkehr zwischen den beiden Gemeinden – und somit auch in Richtung Stadt Zug – wird ab 06:30 Uhr im wechselnden Einbahnverkehr über die Alte Landstrasse geführt. Es ist mit grösseren Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, via Sattel SZ in Richtung Stadt Zug zu fahren. Der in der Nacht zeitweise gesperrte Ratenpass konnte inzwischen wieder freigegeben werden.
In Menzingen wurden aus zwei Häusern insgesamt 10 Personen evakuiert. Sie wurden in Zivilschutzanlagen oder in einem Hotel untergebracht. Aufgrund eines grösseren Erdrutsches bleibt die Kantonsstrasse Q (Menzingen – Hütten ZH) bis auf Weiteres gesperrt.



























