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Stiftung Sunneschy unterstützt Präventionsprojekte

Appenzell Ausserrhoden. Im November 2009 wurde die Stiftung Sunneschy nach 63 Jahren aufgelöst. Ein Teil der Stiftungsgelder fliesst Ausserrhoder Präventionsprojekten zu.

Der Schweizerische Verein abstinenter Eisenbahner hatte seit 1902 den Zweck, sich für alkoholkranke Mitarbeitende der SBB und für Präventionsaufgaben zu engagieren. In den letzten Jahrzehnten setze sich die Stiftung vorwiegend für die Schulung, Aufklärung, Information und Motivation von Kadermitarbeitenden, Personalverantwortlichen und Lehrlingen ein und engagierte sich für eine gesunde und alkoholfreie Lebensweise. Karl Weber war 1911 bis 1932 Präsident des Schweizerischen Vereins abstinenter Eisenbahner. Testamentarisch verfügte er, dass nach seinem Tod im Jahr 1946 mit seinem Haus in Teufen die Stiftung Sunneschy errichtet werden soll. Das Haus sollte eigentlich als Erholungsheim und Ruhsitz für abstinente Eisenbahner genutzt werden. Leider konnte das Haus, infolge ungeeigneter testamentarischer Bestimmungen des Stifters und mangels baulicher Eignung nie als Ferienhaus genutzt werden. Mit dem Tod des langjährigen Mieters war der Weg frei für den Verkauf der Liegenschaft und die Auflösung der Stiftung Sunneschy.

Ein Teil der Stiftungsgelder fliesst in Ausserrhoder Projekte
Der Stiftungsrat, bestehend aus dem Präsidenten Willi Longatti, dem Kassier Hansruedi Willhelm und dem Stiftungsrat Gallus Hengartner, hat entschieden, dass ein Teil der aufgelösten Stiftung in Projekte in Appenzell Ausserrhoden fliessen soll. Willi Longatti, Stiftungspräsident der Stiftung Sunneschy konnte im Beisein von Regierungsrat Dr. Matthias Weishaupt je 10’000 Franken an das Blaue Kreuz St. Gallen Appenzell (Werner Lieberherr), der Projektgruppe «Brillant – Prävention mit Zivilcourage in Speicher, Trogen, Wald, Rehetobel und Teufen» (Walter Etterlin, Gemeinderat Speicher) und in das Schulpräventionsprojekt «freelance» (Damian Caluori, Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden) übergeben.
– Das Blaue Kreuz ist ein international tätiges Hilfswerk. Es bietet alkoholkranken Menschen und ihren Angehörigen Beratung an und leistet Präventionsarbeit. Die Hilfe an Alkoholkranken orientiert sich an anerkannten fachlichen Konzepten und basiert auf christlichen Grundwerten. Der Kantonalverband St. Gallen-Appenzell ist ein eigenständiger Verein innerhalb der weltweiten Blaukreuz-Organisation.
– «BRILLANT» hat sich das Ziel gesetzt, die Suchtprävention in den Gemeinden Speicher, Trogen, Wald, Rehetobel und Teufen besser zu koordinieren. Für die Umsetzung der Massnahmen setzt die Steuergruppe Arbeits- und/oder Expertengruppen ein. Ziel von «BRILLANT» ist es, dass Projekte entwickelt und Massnahmen umgesetzt werden, damit die Prävention im Elternhaus, den Gemeinden, den Schulen, den Vereinen und in der Bevölkerung  wird und eine nachhaltige Wirkung hat.
– «freelance» ist das neue Ostschweizer Alkohol-, Tabak- und Cannabis-Präventionsprogramm für die Oberstufe. «freelance» stellt den Ostschweizer Oberstufenklassen knappe Präventionshäppchen für die Prävention im Schulalltag, stets aktuelles Unterrichtsmaterial sowie als Höhepunkt einen attraktiven Plakatwettbewerb zu den Themen Tabak, Alkohol und Cannabis zur Verfügung. Bis heute beteiligen sich bereits über 500 Schulklassen aus Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Graubünden und dem Fürstentum Liechtenstein an «freelance»!

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 22.12.2009 - 11:46:05