Steuerreform: Thurgau wird aktiv
Im Kanton Thurgau hat sich auf die bevorstehende Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform ein breit abgestütztes Komitee aus Politik und Wirtschaft gebildet.
Am 24. Februar 2008 wird über die Unternehmenssteuerreform II abgestimmt. Im Thurgau hat sich ein Komitee gebildet, das sich für ein Ja zur KMU-Steuerreform einsetzt. «Die Reform mildert die wirtschaftliche Doppelbelastung von ausgeschütteten Gewinnen und schafft Erleichterungen bei Nachfolgen und Umstrukturierungen», hält das Komitee in einer Mitteilung fest. Das Co-Präsidium bilden die Nationalräte Brigitte Häberli, Werner Messmer, Peter Spuhler, Hansjörg Walter und Alexander J.Baumann sowie Peter Schütz, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes und Peter Maag, Direktor der Thurgauer Industrie- und Handelskammer.
Dem Komitee haben sich bereits über 100 Persönlichkeiten aus dem Gewerbe, der Industrie, der Landwirtschaft und der Politik angeschlossen. Sie alle sind der Ansicht, dass die KMU-Steuerreform steuerliche Ungerechtigkeiten beseitigt, administrative Entlastung bringt und steuerliche Hindernisse behebt. Davon profitieren nicht nur Kapitalgesellschaften sondern auch Einzelfirmen. Neben der Milderung der Doppelbesteuerung sind für das Gewerbe vor allem die Massnahmen zugunsten einer erleichterten Unternehmensnachfolge wichtig. Wer als Erbe einen Betrieb übernimmt, soll künftig die Besteuerung der stillen Reserven aufschieben können. Aus Sicht der Landwirtschaft ist insbesondere die Ausweitung der Erschatzbeschaffung zentral. Der Verkaufserlös eines bestimmten Betriebszweiges kann ohne steuerliche Belastung in einen neuen Betriebszweig investiert werden. Das Komitee schreibt: «Damit wird es für Gewebe und Landwirtschaft attraktiver, sich an neue Marktverhältnisse schnell anzupassen.»
Die Reform dient den Klein- und Mittelunternehmen, welche auch im Thurgau die Stütze der Wirtschaft sind. Das Thurgauer Komitee „Ja zur KMU-Steuerreform“ setzt sich für ein deutliches JA am 24. Februar ein.



























