Stellenabbau bei Huber + Suhner
Herisau/AR. Der Kabelspezialist Huber + Suhner baut weltweit 100 der insgesamt 3500 Stellen ab. Gründe seien der seit November deutlich rückläufige Auftragseingang sowie die schlechten Konjunkturprognosen für 2009.
Der Personalabbau soll mehrheitlich über Fluktuation und Pensionierungen erfolgen, allerdings können rund 25 Kündigungen in der Schweiz nicht verhindert werden, wie das Unternehmen mit Stammsitz in Herisau heute mitteilte. Huber + Suhner verfügt über einen Sozialplan.
Ab sofort werde zudem in einzelnen Produktionsbereichen Kurzarbeit eingeführt. Zunächst sind davon 60 Mitarbeitende betroffen. Es ist geplant, die Kurzarbeit ab März auf weitere Bereiche auszudehnen, wie es heisst. Von den Sparmassnahmen insbesondere betroffen ist der Geschäftsbereich Hochfrequenz, der schon seit zwei Jahren stagniert.
Nach wie vor ein erfreuliches Geschäftsvolumen verzeichnet laut den Angaben dagegen der Geschäftsbereich Fiberoptik. Trotz rückläufigen Auftragseingängen vor allem im Automobilsektor, ist auch der Geschäftsbereich Niederfrequenz in den meisten Bereichen weiterhin gut ausgelastet.
Im Herbst hatte Huber + Suhner bereits einen Personalstopp verordnet und verschiedene Massnahmen zur Reduktion der Verwaltungskosten eingeleitet. In den Produktionsbereichen wurden die Anzahl der Temporärmitarbeiter reduziert und Jahresarbeitszeit- sowie Feriensaldi abgebaut.



























