Statuen aus Nilpferdzahn geschmuggelt
Basel/BS. Schweizer Grenzwächter haben in Basel vergangene Woche bei einer Zollkontrolle einen Schmuggel von verschiedenen Figuren aus Nilpferdzahn aufgedeckt. Die Reisenden, zwei Männer aus Frankreich, konnten keine entsprechende Bewilligung für die Schweiz vorlegen. Die nicht deklarierten Gegenstände wurden sichergestellt. Die Basler Zollfahndung hat die entsprechenden Ermittlungen durchgeführt.
Grenzwächter führten am Donnerstag (11.11.2010) am Grenzübergang Basel-St.Louis /Autobahn eine Zollkontrolle durch. Dabei entdeckten sie im Kofferraum eines in Frankreich immatrikulierten Fahrzeuges zwei Kisten.
Skulpturen aus Nilpferdzahn
Als die Grenzwächter den nicht deklarierten Inhalt überprüften, stellten sie mehrere Skulpturen fest. Sofortige Abklärungen ergaben, dass es sich beim Material der Figuren um Nilpferdzahn handelte. Die Ware stammt aus Tansania. Bei der weiteren Kontrolle zeigte sich, dass der Lenker des Fahrzeugs, ein 36-jährigier Franzose, und sein gleichaltriger Begleiter weder über entsprechende Einfuhrbewilligungen des Bundesamtes für Veterinärwesen, noch über eine CITES-Bewilligung für die Schweiz, verfügten. Aufgrund der geschmuggelten Gegenstände, welche dem Artenschutz unterliegen und einem Warenwert von mehreren zehntausend Franken entsprechen dürften, wurde der Fall an die zuständige Zollfahndung Basel übergeben. Diese verfügte die Beschlagnahmung der Gegenstände und führte gegen die beteiligten Personen ein Ermittlungsverfahren durch. Der Lenker des Fahrzeuges wird wegen Verstosses gegen das Zollgesetz, das Mehrwertsteuergesetz und das Tierschutzgesetz angeschuldigt und muss mit einer empfindlichen Busse rechnen.



























