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Startexploit für HSC-Frauen

Mit einem überraschenden 21:20-Heimsieg über Rover Wittenbach, dem Gruppensieger der letzten Saison, sind die Aufsteigerinnen des HSC Kreuzlingen in die 2.-Liga-Meisterschaft gestartet.

Das Bärtschi-Team zeigte vorab in der ersten Halbzeit (12:7) ein überzeugende Leistung.

Nachdem die Kreuzlingerinnen in der letzten Saison von grossem Verletzungspech geplagt waren und den Wiederaufstieg in die höchste regionale Spielklasse erst im letzten Moment schafften, kann Trainer Philipp Bärtschi nun endlich wieder auf ein sowohl qualitativ wie auch quantitativ starkes Kader bauen.

Einzig die Stammtorfrau fehlte im Startspiel gegen den erneut zum Favoritenkreis gezählten HC Rover Wittenbach, der im Frühjahr als Gruppensieger freiwillig auf die Aufstiegsspiele verzichtet hatte und somit den Weg frei machte für die Rückkehr des BSV Weinfelden Handball in die interregionale 1.Liga.

Überrollt
Die Hafenstädterinnen, welche erstmals seit fast einem Jahr wieder auf ihre Spielmacherin Bettina Lanz zählen durften, zeigten von Beginn weg wenig Respekt vor den favorisierten Gästen. In den ersten 20 Minuten überrollten sie Rover mit viel Tempo und präzisen Würfen und zwangen Gästetrainer Pascal Trüssel beim Stand von 10:4 zu einem Time-out. Vor allem die treffsichere Daniel Ruppli (6 Tore) bekamen die St. Gallerinnen nicht unter Kontrolle.
Kraftverschleiss
Der Fünftore-Vorsprung des Aufsteigers hatte auch nach der Pause bis zur 40. Minute Bestand. Dann geriet Kreuzlingen, das mit seiner Stammsechs durchspielte, allerdings in ein Zwischentief. Der enorme Kräfteverschleiss forderte seinen Tribut. Die Wittenbacherinnen nützten diese Schwächephase konsequent aus und überwanden die erst 16jährige HSC-Torfrau gleich sechsmal in Folge zum 15:16 (46.).

Trainer Bärtschi nahm ein Time-out und gönnte damit seinem Team vor der Schlussphase eine kurze, aber wichtige mentale Verschnaufpause. Das wirkte. Im hart umkämpften Endspurt ging der HSC immer wieder in Führung und schaffte die Entscheidung zu seinen Gunsten schliesslich 59 Sekunden vor dem Abpfiff mit einer Tordoublette von Kristina Ertl zum 21:19. Zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es Wittenbach nicht mehr.


Kreuzlingen – Wittenbach 21:20 (12:7)
Sportzentrum Egelsee. – 50 Zuschauer. – SR Kalberer. Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen. Kreuzlingen: Topic; Bürgi, Ertl (7), Föll, Gande, Joray, Lanz (2), Leppla (2), Ruppli (8/2), Vetterli, Weltin (2). Wittenbach: Chopard/Aregger; Bodenmann (9/3), Henning, Hochreutener (2), Jungclaus (2), Koller (1), Stark-Sutter, Streule (1), Stutter (4/2). Zünd (1). Bemerkungen: Aregger hält Penalty von Ertl (16./8:4), Topic hält Penalty von Streule (19./9:4). – Time-outs: Kreuzlingen: 30./11:7 und 47./15:16; Wittenbach: 22./10:4.

ThurgauThurgau / 08.09.2008 - 12:34:00